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Einladung zum Stöbern: |
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The Markets: Aktueller Bericht vom 23.10.1998, 09.55 Uhr |
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Ein Freund von MOVING MARKETS wies uns auf einen Artikel des Börseninformationsdienstes "Wallstreetcity" vom 22.10.1998 hin. Der Autor kommt darin zu dem Ergebnis (für MOVING MARKETS-Besucher nichts neues), daß die Welle der Emerging Markets-Krise nun auch die G 7-Länder erreicht hat. Wallstreetcity schreibt, daß die überraschende Zinssenkung am 15.10.1998 aufgrund einer dringenden Anfrage des Präsidenten der Federal Reserve Bank of San Francisco erfolgte. Nach unserer technischen Analyse dürfte die Talfahrt der Bankamerica Corp. noch nicht beendet sein. Sollte der Rettungsversuch mißlingen, gehört das Unternehmen auf die "watchlist" der ersten prominenten Pleite-Kandidaten. Im Augenblick befindet sich die Aktie knapp oberhalb ihres langfristigen Aufwärtstrends. Mögliche Panikverkäufe beim Bekanntwerden weiterer schlechter Nachrichten könnten die Notierungen bis ca. 20/30 US-Dollar fallen lassen. Den japanischen Politikern wurde in der Vergangenheit vorgeworfen, sie würden nicht mit offenen Karten spielen. Es ist zu befürchten, daß auch die verantwortlichen westlichen Finanzmanager, angefangen bei Alan Greenspan, die harten Fakten immer noch zurückhalten. Die dubiosen Umstände der Zinssenkung bestätigen solche Vermutungen. Ein solches Verhalten schützt möglicherweise kurzfristig vor einem weltweiten Finanzcrash. Aber wenn doch eines Tages die Wahrheit ans Licht kommen sollte, wäre das Anlegervertrauen empfindlich getroffen, was schnell zu Panikreaktionen und zu katastrophalen Verhältnissen führen dürfte. Es bleibt gefährlich, auf steigende Kurse bei Aktien und Anleihen zu setzen. Über Anlagealternativen berichteten wir: Tagesgeld, Bundesanleihen mit variablem Zins, steuersparende Anlagen (z.B. Immobilien), etwas spekulativer: Aktien von deutschen Brauereien, sehr spekulativ: Gold, Rohstoffaktien. Wir werden berichten. |
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