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The Markets: Aktueller Bericht vom 25.03.1998, 20.15 Uhr



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Wir wagen eine Analyse für die Aktienbörsen weltweit und setzen auf fallende Kurse. Nach der Hausse sind Aktien stark absturzgefährdet und der Zeitpunkt für einen Rückschlag könnte jetzt gekommen sein. Die nächsten Kursmarken, die auf dem Weg nach unten erste Unterstützung bieten könnten, sind:

Dow Jones: 8.400 - 8.500
DAX: 4.400 - 4.500

Auch der US-Dollar könnte deutlich fallen. Zur Zeit (25.03.1998, 20.15 Uhr) liegt er bei 1,8270 DM, und damit nur noch knapp über einer charttechnisch wichtigen Unterstützungslinie. Fällt er unter 1,8200/1,8250 DM, liegt das nächste Kursziel bei ca. 1,74/1,75 DM.

Aber noch ist der Dollar ein Wackelkandidat: Er könnte auch nach oben ausbrechen, wenn er die Marke bei 1,8400 DM knackt (charttechnische Dreieck-Formation).




Für unsere Besucher zum Vergleich. Ausgangspunkt unserer Analyse:

DAX-Schluß am 25.03.1998, 17.00 Uhr: 5.144

Dow Jones zum Zeitpunkt des Erscheinen dieses Textes im Internet am 25.03.1998, 20.15 Uhr: 8.907

US-Dollar: 1,8270 DM


25.03.1998, 20.15 Uhr

Der Absturz der Aktienbörsen steht scheinbar unmittelbar bevor.
Im Frühjahr 1998 gab es eine markante Aufwärtsbewegung der Weltbörsen. Vom 19. Februar bis zum 20. März 1998 hatten wir z.B. folgende Ergebnisse:

DAX: Anstieg von 4.581,08 auf 5.045,16 (= ein Gewinn von 10,1 Prozent)
Dow Jones: Anstieg von 8375,58 auf 8.906,43 (= ein Gewinn von 6,3 Prozent)

Dabei war diese Kursbewegung für sich genommen noch nichts Besonderes - eher die Fortsetzung des vorhergegangenen Trends.

Das Kursfeuerwerk dürfte aber bald vorbei sein: Unser Handelssystem (bekannt aus dem 1997er MOVING MARKETS Trendfenster ) gibt seit Ende Februar Verkaufsignale.

Insgesamt haben wir im Augenblick eine ähnliche Situation wie im Sommer/Herbst 1997: Unser Handelssystem setzte damals lange Zeit und viel zu früh auf fallende Kurse, und zunächst kletterten die Notierungen weiter. Tatsächlich zeigte unser Börsencomputer eine langfristige Trendwende an, die sich erst ab Juli/Oktober 1997 bestätigte.

Genau das bahnt sich jetzt auch wieder an: Unsere markttechnischen Indikatoren deuten seit den 24.02.1998 auf fallende Kurse. Mit mehrwöchiger Vorlaufzeit wäre der Markt jetzt "reif" für den Abwärtstrend.


Die Hausse im astrologischen Zeichen "Fische" (19. Februar bis 20. März 1998)

Der jüngste Anstieg vollzog sich im astrologischen Zeichen der Fische. Wir greifen hier die markantesten Fische-Eigenschaften und heraus und projizieren sie auf die Börsensituation der vergangenen Wochen.

Kernaussage: "Wir glauben, daß sich der Trend fortsetzt"
Motto: Die Börsianer bauen sich ein Luftschloß, denn sie wissen nichts

Im Zeichen der Fische ist der Glaube an eine gemeinsame Sache wichtig. Informationen werden so interpretiert, wie es zum allgemeinen Trend paßt. Aber dabei kommen nicht alle Fakten auf den Tisch. Es fehlt die realistische Einschätzung. Das wirkt trendverstärkend bei Aufwärts- und Abwärtstrends.

In diesem Fall ging im Januar und Februar (Wassermann-Monate) der Aufwärtstrend voraus. Es folgte der Glaube an eine wundersame Geldvermehrung (= Fische), die keine Baisse fürchten muß. Die Hausse setzte sich unbeirrt fort.

Kernaussage: Die Börse gleicht einem "Süchtigen"
Informationen sind der Stoff, der Börsianer "High" macht

Exzessiv reagierten die Preisfeststellungen einiger Aktien auf neue Nachrichten. Informationen wirkten dabei wie Drogen. Ein Beispiel für "Extase im Börsensaal": Der Neue Markt. Die MobilCom-Aktien kletterten in den vier Fische-Wochen um 210 Prozent.

Mit verklärtem Blick: Ein neuer Glanz liegt auf der ganzen Welt

Die Kernausssage: "Ich glaube". Es wird ein freundliches Weltbild gezeichnet und gelebt. Das kann in Extremfällen das Format eines Träumers und Neppers annehmen. Grenzen verschwinden. Die Kursbewegungen haben überwiegend nebulöse, scheinbar verwirrte Grundlagen, die aber als "echt" interpretiert werden.

Thomas Ring, bedeutender Autor von astrologischen Lehrwerken, beschreibt Fische-Aspekte mit weiteren interessanten Eigenschaften. Alle passen genau auf die Hausse-Ereignisse im Februar/März 1998:

Mitschwimmen in vorhandenen Strömungen.
Sich verflüchtigen im Glück.
Aber: Unberechenbar im Genießen des Daseins.

Die Champagnerlaune müßte in den kommenden Wochen einer Katerstimmung weichen. Die Realitäten des Alltags, die in den letzten Wochen scheinbar verdrängt wurden, treten im Zeichen des Widders in den Vordergrund. Es könnte nun das große Aufräumen an den Weltbörsen beginnen. Deutlich fallende Kurse sind zu erwarten.

Wichtig: Es gibt keine statistisch wiederkehrenden Belege für das vorstehende Fische-Szenario.

Ich habe die Kursdaten der Deutschen Aktienbörse von 1960 bis 1997 ausgewertet, um historische Vergleiche zu finden, aber: Es gibt in den 37 Jahren keine vergleichbaren "Fische-Zeiten", in denen wir ähnliche Kursbewegungen hatten.

Aber das ist kein Argument gegen die astrologische Auswertung. Börsenprognosen lassen sich - leider - nicht einfach so in den Tierkreiszeichen ablesen. In diesem Fall werden die Märkte schnell über Treffer oder Fehlsignal entscheiden. Wir werden berichten.

Gert Schmidt
Herausgeber von MOVING MARKETS, 25.03.1998


Der Autor, Journalist und Aktienanalyst, beschäftigt sich seit dem Erfolg der ASTROBOERSE mit der Astrologie. Seitdem kombiniert er seine computergestützten Handelssysteme mit astrologischen Analysen und veröffentlicht daraus Ergebnisse im Internet.




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