Die Januar-These von der Bodenbildung ging davon aus, dass Rohstoffe fallen würden und damit für Aktien Kapital zur Verfügung stehen würde. Außerdem wäre der Fluchtgedanke in Richtung Rohstoffe nicht mehr relevant gewesen.
Aber nach der Rohstoff-Hausse der vergangenen Tage ist es wahrscheinlicher, dass von der Seite keine Unterstützung des Aktienmarktes kommt.
Die neuen Hochs der Rohstoffe zugrunde gelegt, darf bei Aktien mit neuen Tiefständen gerechnet werden, beim DAX ggf. sogar unter 6.400 Punkten.
Allerdings muss man weiterhin Tag für Tag beobachten, wie sich die Indikatoren verhalten und ob es neue Muster gibt, die für eine Bodenbildung sprechen.
Bislang ist das nicht erkennbar, besonders deshalb nicht, weil die Optimisten Anfang Februar bei 6.750 Punkten kauften, den Markt nach oben ziehen wollten und dann scheiterten.
Die Mehrheit der Käufer befindet sich inzwischen mit den Positionen in der Verlustzone. Unterhalb von 6.750 dürften weitere Verkäufe ausgelöst werden.

