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Wo Geld voran geht, sind alle Wege offen.

Das sagte Bernd Baehring, Jahrgang 1921, Chefredakteur der Börsen-Zeitung von 1970 bis 1986.

Das ist der Ausspruch eines Insiders, der die bewegte Geldgeschichte des vergangenen Jahrhunderts hautnah erlebte. Bernd Baehring war 1949 der erste vwd-Korrespondent in München. Von dort wechselte er zum Handelsblatt nach Düsseldorf. Anschließend kehrte er als freier Publizist nach München zurück, wo er sich ab 1960 auf den Gebieten der Bank-, Wirtschafts- und Währungspolitik einen Namen machte.

Er geht auf das ein, was auch in der Moving Markets Berichterstattung im Mittelpunkt steht: Es ist gleichgültig, ob ein Investment für Außenstehende aussichtsreich, sinnlos oder höchst riskant erscheint. Ist die Kapitalmenge groß genug, kann jede Geschäftsidee, jedes Produkt und jede Branche auf Erfolgskurs getrimmt werden.

Wer die Richtung kennt, in die das Kapital fließt, und ihm folgt, missachtet regelmäßig die vorherrschende Meinung in den Medien. So agiert ein antizyklischer Investor: Aktien kaufen, die niemand haben will und verkaufen, wenn die Freude über Gewinne am größten ist.

So entsteht die dritte Dimension in der Börsenanalyse. Nachdem jahrzehntelang Zyklen und Kursmuster einer Aktie untersucht wurden, ist die Zeit reif für den Blick in die Tiefe.

Wichtig ist, wer ein Investment tätigt: Insider kaufen zu Tiefstkursen, „die Masse“ steigt regelmäßig auf höchstem Niveau ein. Beide Anlegergruppen bringen eine Menge Geld mit und beeinflussen die Kurse. Allerdings erscheint es am aussichtsreichsten, nur den Insidern zu folgen - und das gilt es detailliert zu untersuchen.

Ziel ist es, die Black Box der für Außenstehende oft rätselhaften Marktbewegungen zu erhellen. Nutzen Sie Moving Markets für Ihre eigenen Strategien.

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GERT SCHMIDT FINANZINFORMATIONEN