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Leserbriefe


Gert Schmidt, staendig auf der Suche nach aussichtsreichen Kapitalanlagen.

Editorial



Ständig auf der Suche nach aussichtsreichen Kapitalanlagen

Sehr geehrte Leserin,
sehr geehrter Leser,

Fallen - oder Fliegen

Was bleibt

- wem das Sparbuch nicht reicht -

als den Gang an die Börse

zu spekulieren mit Aktien und

- den Volks- und Betriebswirten zum Trotz -

zu testen die Anlagestrategie von MOVING MARKETS.

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Die Umverteilung (Verkauf von spekulativen, überteuerten Aktien und Kauf von Sachwerten) steckt offenbar immer noch in den Anfängen. Solange der Goldpreis nicht kräftiger zulegt, geht die Mehrheit der Marktteilnehmer davon aus, daß es sich bei der Talfahrt seit 2000 nur um eine technische Reaktion handelt.

Die Umverteilung geht weiter

In der Marktmechanik war in den vergangenen Jahren folgendes zu beobachten:

Phase 1. Talfahrt eines Blue Chips, z.B. nach einer Gewinnwarnung

Phase 2. Aktien der gleichen Branche profitierten kurzfristig davon, weil Kapital von dem Verlierer abgezogen wurde, um es bei den anderen Titeln zu plazieren.

Phase 3. Anschließend, wenige Tage/Wochen später, geriet die gesamte Branche unter Druck, weil die Bewertung der kurzfristig profitierenden Aktien der Bewertung des nach unten vorausgeeilten Blue Chips angepaßt wurde.

Das Phänomen entsteht durch die Anlagestrategie der Investmentgesellschaften. Sie verkaufen einen Titel, wenn es unerwartet schlechte Nachrichten gibt und legen, um die Barmittel so gering wie möglich zu halten, freiwerdendes Kapital unverzüglich bei Titeln der gleichen/ähnlichen Branche an.

Nach den Umschichtungen beginnen die Researchabteilungen mit Analysen und Berichten. Die Fondsmanager beraten wenige Tage später über die Situation und kommen zu dem Ergebnis, daß die gesamte Branche in ihrer Gewichtung zu reduzieren ist.

Solche Umschichtungen geschehen bei einzelnen Aktien, z.B. Tausch von DaimlerChrysler in Volkswagen, können aber auch im globalen Ausmaß stattfinden. So erscheint es möglich, daß der DOW JONES und die NYSE Nebenwerte überwiegend davon profitierten, daß sie als "Parkplatz" dienten, um von der NASDAQ kommende Gelder aufzunehmen.

Um die Umverteilungen, Branchenrotationen, Einstiegsaktivitäten der Insider oder der "Masse" zu analysieren, habe ich Indikatoren entwickelt. Seit 1987 entstanden Analysewerkzeuge, die Sie an keiner anderen Stelle im Internet finden werden, z.B. den Moving Markets Confidence Index, das Anleihe/Aktien-Ratio, die Analyse des Kapitalflusses mit der A/D-Linie und dem Spezialindikator "Aktienvolumen".

Professionelle Anwendbarkeit ist selbstverständlich: Schließlich geht es darum, Kapital zu vermehren - und das kann sowohl für die private Vermögensverwaltung, als auch für die Investmentberatung im Kundenauftrag geschehen.

Zur Musterdepot-Strategie

Im Musterdepot wird "Fallobst" gemieden. Solche Unternehmen müssen an der Kostenschraube drehen, den Vertrieb straffen und sich von verlustbringenen Geschäftsbereichen trennen. Die Umstrukturierungen kosten Geld: Aktionäre werden Kapital nachschießen müssen, was nach den Verlusten keine neue Jubelstimmung aufkommen lassen dürfte. Außerdem müssen Banken überzeugt werden, daß die Kreditlinie erweitert wird, damit unternehmerische Entscheidungen flexibel bleiben. Es wird schwierig sein, nach dem Abriß der Luftschlösser neue Investoren zu finden.

Deshalb ist es mein Ziel, Aktien zu finden, bei denen sich der "Sprung ins Blau" lohnt. Außerdem wird es DAX-Spekulationen geben, wenn die Summe aller Hinweise im Gesamtkonzert der Indikatoren in eine einzige Richtung zeigt. Dabei werden LONG und SHORT Spekulationen mit einer Perspektive von mehreren Tagen, Wochen, Monaten durchgeführt.

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Verfolgen Sie mit mir, wie es an den Weltbörsen weitergeht.

Mit herzlichen Grüßen,

Ihr

Unterschrift



GERT SCHMIDT FINANZINFORMATIONEN