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Leserbriefe


An dieser Stelle finden Sie Leserbriefe, die mich seit dem 15.10.1998 erreichten.

Zu den Leserbriefen der 1997er Publikation "Die ASTROBOERSE"

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März 2005

Sehr geehrter Herr Schmidt,

am Freitag fand ich die Idee mit dem Sojabohnen-Zertifikat sehr interessant und habe auch gleich mal eine kleine Position geordert.
Über das Wochenende habe ich mich aber mal intensiver damit beschäftigt und halte das Ganze für spekulativen Wahnsinn und werde gleich wieder verkaufen.

Der Stop-Loss für das Zertifikat liegt ca. 100 Punkte höher. Der Kurs der Sojabohnen lag vor nicht allzu langer Zeit ca. 400 Punkte höher. Also teuer sind Sojabohnen nicht.

Der Sojabohnenmarkt ist stark abhängig von den Ernteerwartungen und bestimmt nicht vom Soja-Rost, dessen Thematik schon in den Kursen enthalten ist.

Das größte Problem ist aber, dass momentan die Rohstoffmärkte zu den wenigen Märkten gehören, die hohe Volatilitäten und Trends aufweisen und sich somit dort die Hedge-Fonds tummeln, die wie die Surfer auf den Trend-Wellen reiten. Ein antizyklischer Ansatz in diesen Märkten ist also, wie gesagt, nicht das Richtige. Die Herde rennt einen um. Wenn überhaupt (handle nur etwas, was Du kennst: Zu Sojabohnen habe ich keinen Bezug), dann macht nur Sinn, einen Trend frühzeitig zu erkennen, Verluste zu begrenzen und mitzusurfen.

Mit freundlichen Grüßen

E.B.

Antwort:

Sehr geehrter Herr B.,

grundsätzlich stimme ich mit Ihrer Einschätzung überein. Die
Märkte sind so angespannt, daß die Übertreibungen massiv
werden können - noch stärker als zur Zeit schon. Wir kennen
das so ähnlich von der 2000er Aktien-Spekulationsblase.

Außerdem halte ich mich auch nicht für einen ausgewiesenen
Sojabohnen-Fachmann. Dass ich trotzdem dort aktiv wurde,
liegt an folgenden Gründen:

1. In den vergangenen Wochen begegneten mir in
zahlreichen Quellen im Internet und in Printmedien
Informationen über den Rohstoffmarkt - ein Hinweis darauf,
dass die Zahl der Spekulanten zugenommen haben muß.

2. Für einen Parallelmarkt, Sojabohnenschrot, beobachte ich
für einen Kunden ähnliche Indikatoren wie zum DAX. Sie
lieferten Verkaufsignale. Das System ist jetzt "reif", um einen
Testballon im aktiven Trading zu starten. Wird es erfolgreich,
wäre ich zuversichtlich, daß es funktionieren könnte. Gern
würde ich die Berichterstattung bei Moving Markets in
Richtung der Rohstoffe ausbauen.

3. Um die Wissenlücke "Rohstoffmarkt" zu füllen, arbeite ich
eng mit einem Sojahändler zusammen. Was an den Märkten
geschieht bzw. in der Öffentlichkeit zum Thema gemacht wird,
erfahre ich von dort aus zusätzlichen Quellen.

Durch diese Aktivitäten erhellte sich die "black box" Agrar-
Rohstoffe - zwar noch nicht so deutlich, wie für den DAX, aber
ein Anfang ist gemacht.
Trotz allem ist mir klar, daß die Spekulation mißlingen könnte.
Zur Zeit schätze ich das Chance / Risiko Verhältnis mit 60 : 40
ein (vor dem Anstieg am Freitag hätte ich noch 70 : 30
gesagt).
Die Soja-Spekulation ist als Baustein für eine langfristige
Erweiterung der Moving Markets-Berichterstattung gedacht.
Drücken Sie mir bitte die Daumen, daß sie gelingt.
Freundliche Grüße
Gert Schmidt
13.03.2005

Sehr geehrter Herr Schmidt,

die Daumen drücke ich Ihnen auf jeden Fall.

Ein Abonnement, das seine Hauptaufgabe und seinen Hauptnutzen für mich nicht vernachlässigt (DAX), darf gern auch mal auf zusätzliche Märkte den Fokus richten.

Auf jeden Fall ist es "bunter". Ich hatte in letzter Zeit immer wieder den Gedanken, in ein breit diversifiziertes Rohstoff-Zertifikat zu gehen.
Eins hat es jetzt auf jeden Fall bewirkt: Wenn sogar Sie sich als eingefleischter "DAX-Kenner" dem Rohstoffmarkt zuwenden, dieses Thema in aller Munde ist und von dem Jahrzehnt der Rohstoffe gesprochen wird, dann wird wohl bald eine saftige Korrektur in diesem Markt kommen und ich warte unter mittel- bis langfristigem Anlagehorizont jetzt lieber noch.
Nach meinen langjährigen Erfahrungen mit Ihnen sind Sie ein guter Vorläufer für Tendenzen, im konkreten Fall aber manchmal antizyklisch um Monate zu früh (Bsp. ebay short).

Weiterhin viel Prognose-Erfolg und auch Spaß an der Arbeit.

Mit freundlichen Grüßen

E. B.



März 2005

Hallo,

aufgrund eines sich sehr interessant anhörenden Anrufes gestern
Abends einer Wirtschaftskanzlei,die mir riet meine LV zu investieren,
würde ich gerne Ihre Meinung zu den Unternehmen "RWB Oberhaching" und "Phoenix Kapitaldienst" wissen, die beide ja fantastische Renditen
vorweisen können?

Vielen Dank mit freundlichen Grüßen, E. T.

Antwort:

Minden, 04.03.2005

Hallo, Frau T.,

es kommt auf Ihre Anlageziele an.

Grundsätzlich gilt: Tätigen Sie nur Geschäfte, die Sie verstehen und durchschauen können. Verlassen Sie sich nicht allein auf die Berater. Bei jeder Geldanlage gibt es Risiken und Chancen. Wenn Ihr Berater nur die Chancen beschreibt und Risiken vernachlässigt, sollten Sie besonders gut hinschauen.

Und: Eine LV mit niedrigen Risiken gegen ein Investment zu tauschen, das hohe Risiken birgt, erscheint auf den ersten Blick leichtsinnig. Bleiben Sie besser in Ihrer Risikoklasse.

Private Equity ist grundsätzlich für jemanden geeignet, der etwas "Spielgeld" übrig hat, um die letzten Prozent herauszukitzeln und um der Spannung wegen etwas interessantes mit dem Geld unternehmen möchte.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen ein paar Hinweise zur Entscheidungsfindung liefern.

Freundliche Grüße

Gert Schmidt




2 Fragen habe ich.

1 Was heißt "Valuta" auf meiner Wertpapierabrechnung? Heißt das das
zu diesem Zeipunkt, die Abbuchung bzw. Gutschrift vom
Abrechnungskonto erfolgt? Wann geht der Besitz des Wertpapiers über,
zum Schlußtag oder zum Valutatag?

2 Mache privat viel mit Aktien. Nur DAX 30. Habe auch zur
Anlageentscheidung eigenes Excel-Programm geschrieben. Mich würde es
brennend interessieren, wie Andere zur ihrer Anlageentscheidung
kommen.

Gruß

J.

Antwort:

Minden, 03.03.2005

Sehr geehrter Herr J.,

zu Valuta z.B. hier:

http://www.santander.de/de/service/hilfe_faqs/technik/internetbanking.html#valuta

Sie sind Besitzer des Papiers unmittelbar nach dem Kauf. Valuta ist der Buchungszeitpunkt auf Ihrem Konto.

So komme ich zu meinen Anlageentscheidungen:

* Beobachtung der Medien als Kontraindikator
* Beobachtung der Geschäftsentwicklung und Zuverlässigkeit der Prognosen des Vorstands und der Analysten
* Gewinnsituation: Entwicklung im Unternehmen und im Vergleich zum Gesamtmarkt
* Charttechnik
* Technische Indikatoren (allerdings nichts "von der Stange" aus Börsenprogrammen, sondern selbst entwickelte Systeme)
* Beurteilung des Gesamtmarktes und Einordnung des einzelnen Wertpapiers.
* Bewertung der astrologische Verfassung der Zeitqualität

Mit einer solchen Strategie führe ich ein Musterdepot seit fünf Jahren:

http://www.movingmarkets.de/depot2stats.htm

Konnte ich Ihre Fragen beantworten?

Freundliche Grüße
Gert Schmidt
03.03.2005



herr schmidt,

für den langzeit-chart - da ist wirklich schön zu sehen was war und
vielleicht was wird - heute steigen die kurse ungebremmst weiter - das ist
schlecht für mich - ein rücksetzer wär jetzt besser - aber wenns weiter
raufgeht, auch gut. bin montag und dienstag nicht im büro und heute noch
genau 3 sek. bis diese mail verschickt ist.

beste wünsche
g.



Sehr geehrter Herr Schmidt,

wie soeben in unserem Telefonat besprochen, benötige ich
für den Zeitraum Februar bis Dezember 2004
das täglich ermittelte DAX30-KGV für 2005 auf Schlußkursbasis
in Tabellenform.

Von mir dafür zu bezahlender Preis: 10 Euro.

Danke!

Mit freundlichen Grüßen

A. G.



...wie von ihnen empfohlen

hab also die longs verkauft und schon wieder shorts gekauft - ja mei, das
flutscht ja - und jetzt bitte die 4170 dann wär alles gut - danach sag ich
ihnen noch bescheid was ich gerne hätte

gruss
euphorie g.
Vulkan-Tänzer



...wie ein prof

hab ich meine shorts verkauft - und zack schon jede menge longs gekauft -
und hui der markt steigt - bin voll in der euphorie - mein
info-abo-special-dienst GS ist halt ein verdammt guter berater.

gruss
m. g.



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