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Leserbriefe


An dieser Stelle finden Sie Leserbriefe, die mich seit dem 15.10.1998 erreichten.

Zu den Leserbriefen der 1997er Publikation "Die ASTROBOERSE"

Ihre Nachricht

Leserbrief-Navigation: Startseite | 2004


Hallo Herr Schmidt,

ich möchte mein Abonnement aus zeitlichen Gründen nicht mehr verlängern
und bedanke mich auf diesem Weg für ihre jahrelangen, guten Informationen.

Freundliche Grüße

J. B.



Sehr geehrter Herr Schmidt,

ich möchte mein Abo für Movingmarkets zum nächstmöglichen Termin kündigen und bitte um Ihre baldige Kündigungsbestätigung.
Biite beenden Sie auch dann den Bankeinzug für die Abo-Gebühren.

Ich werde nicht mehr die Zeit finden, Aktienmärkte zu traden und bedanke mich für die bisherige Zusammenarbeit. Ich weiss, dass Ihre engagierte Arbeit und Ihre Analysen sehr wertvoll für die Marktteilnehmer sind, aber ich muss mich nun auf andere Dinge konzentrieren.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und zahlreiche Abonnenten.

Mit freundlichen Grüßen

W.G.



Hallo Herr Schmidt,
haben Sie einmal nachgedacht, daß die US-Regierung den Markt evtl. künstlich stützt. Einen Beweis dazu habe ich hier gefunden:
<http://www.agora-inc.com/reports/SVS/WSVSD404/>
http://www.agora-inc.com/reports/SVS/WSVSD404/
Ich habe schon länger den Verdacht, daß der Wirtschaftsaufschwung in den USA ein Fake ist.
Am Bodensee habe ich mich mit einem alten Freund unterhalten, der für die
NASA arbeitet. Er ist zuständig für die Koordination von Aufträgen von der
NASA an Donier. Ich habe Ihn gefragt, wie der die Arbeitsweisen
amerikanischer und euröpäischer Firmen beurteile. Seine klare Antwort: In
Europa wird erheblich professioneller gearbeitet als in den USA.
M.

Antwort:

Hallo, Herr M.,

danke für Ihre Nachricht mit dem Link.

Ja, das denke ich auch, daß der US Markt gestützt wird.
Erfolg macht satt und überheblich. Aber die USA wurden
auch immer wieder unterschätzt ...

Für Stützungsmaßnahmen gab es in der Vergangenheit
schon oft Hinweise.

Insbesondere im vergangenen Jahr im März wurde
viel Geld in den Markt gepumpt. Kann mir gut vorstellen, daß
die Folgen bei einen Einbruch des Dow Jones als gravierender
eingeschätzt werden, als die Folgen solcher Stützungsmaßnahmen.

Außerdem sagte schon die Clinton-Regierung, daß sie den
Märkten in Krisensituationen Beiseite stehen wird. Pensionsfonds.

Wir werden das u.a. daran sehen, daß sich der Dow Jones
von den Nebenwerten nach oben abkoppelt - und auch in
Deutschland das Geld in Richtung der Schwergewichte marschiert.

Wenn die Märkte gestützt werden, kaufen Fonds nicht die
Titel aus der 2. Reihe, sondern gehen nur zu den Blue Chips.

Mal sehen, wie lange das Schiff noch über Wasser gehalten werden
kann.

Freundliche Grüße

Gert Schmidt
13.08.2004





Juli 2004

Hallo,

ich würde gerne wissen, mit welchen astrologischen Methoden Sie die
Börse mit der Astrologie verbinden bzw. wie Sie die aktuellen
Kursstände berechnen. Döbereiner hatte ja mal gesagt, man bräuchte
dazu die genaue Gründungszeit der AG, um daraus schließen zu können,
wann die Kurse steigen u. fallen.

Ist das richtig? Welche Erfahrungen haben Sie denn so gesammelt und
mit welcher Methode erzielten sie die beste Übereinstimmung?

Vielen Dank
B. W.

Antwort:

Hallo, Herr W.,

sorry für die späte Reaktion.

Die astrologische Bewertung von Aktien führe ich nicht mehr durch. Das liegt (auch) daran, daß ich kein Astrologe bin.

Bilanzkennzahlen, Analystenschätzungen, Umsatzentwicklung der Aktie, Umsatzentwicklung im Vergleich zum Gesamtmarkt, Kursentwicklung und dessen Einordnung im Vergleich zum Gesamtmarkt erscheinen dafür aussichtsreicher.

Die Astrologie beziehe ich aber trotzdem in der Bewertung ein: Die aktuelle Zeitqualität nutze ich, speziell der Mondverlauf, für das Timing in Intraday-Spekulationen. Es ist eine ideale Ergänzung der anderen Methoden, denn so lassen sich Über- und Untertreibungen gut erkennen.

Das Geburtshoroskop ist natürlich wichtig. Bin der Meinung, daß ein
Astrologe mit dem richtigen Gespür gar keine anderen Daten benötigt.

Freundliche Grüße

Gert Schmidt
21.07.2004



Juni 2004

Hallo Herr Schmidt,
finde ich auf ihrer Site, was Sie unter renditestarken Leichtgewichte und
spekulative Schwergewichte verstehen.
Besonders würde mich auch einmal interessieren, in welcher Abfolge die
Branchen steigen oder fallen.
1. Finanz- und Versicherungswerte
2. Versorger
3. Technologiewerte
4. Autowerte
5. Chemie
6. Arzneimittel
7. Transport
8. Industrie
9. Nahrung
usw.
RM

Antwort:

Hallo, Herr M.,

eine Übersicht über die DAX Gewichte finden Sie in der Gewinne/Renditen-Tabelle:

http://www.movingmarkets.de/trends/charts/kgv.php

Daß der DAX von Schwergewichtren nach oben gezogen wird ("geringe
Marktbreite"), ist ein seit 1999/2000 beobachtetes Phänomen. Eine
ThyssenKrupp Aktie kann den DAX nicht so stark nach oben ziehen, wie Siemens. Der Kapitaleinsatz bei den Leichtgewichten ist regelmäßig kleiner.

Eine konkrete Unterteilung nehme ich bei der Berechnung der Indikatoren nicht vor, insbesondere auch nciht bei dem LS Indikator, der das ja anzeigt. Der Indikator war ein Zufallsergebnis beim Probelauf einer andere Marktuntersuchung.

Die Branchen spielen Tatsächlich eine Rolle - allerdings nur nach grober Faustformel, z.B. Autowerte steigen regelmäßig am Ende des Aufschwungs, Siemens, Telekom, Infineon am Anfang einer Rallye.

Kleine Werte sind regelmäßig renditestark, weil sie von den internationalen Fonds nicht so stark gesucht sind. Deshalb erwischt es die großen Blue Chips immer als erstes, wenn die Gewinnerwartungen für den Gesamtmarkt sinken - und dann beginnen die großen Umschichtungen ...

Freundliche Grüße

Gert Schmidt



Juni 2004

sehr geehrter herr schmidt,

ich möchte mich zuerst einmal für das probeabo bedanken.
ich weiß nicht ob sie irgendwelche loginfiles erstellen, denke aber schon. ich war nämlich schon seit monaten nicht mehr auf ihrer seite angemeldet.
am anfang habe ihrer analyse großen respekt gezollt, denn sie blickt ja schon hinter die kulissen und ist nicht so oberflächlich a la oelpreis hoch - kurse runter.

aber auch ihre art der analyse ist nicht der weisheit letzter schluss. ich denke nämlich, dass das elliot wellen prinzip der schlüssel zum marktverhalten ist.
ich möchte daher ihr abonnement nicht mehr weiterbeziehen.

mit freundlichen grüßen

g. s.



Mai 2004

Hallo Herr Schmidt,
vielen Dank für die viele Mühe, die Sie sich sogar an einem Feiertag machen.
Seitdem ich Ihre Informationen beziehe, bin ich mit meinen
Anlageentscheidungen sehr viel sicherer. Ich glaube, Sie sind mein
Schutzengel.
Ein schönes Pfingstfest wünscht

RM



April 2004

Hallo Herr Schmidt,
ich freue mich jeden Tag mehrmals, von Ihnen Ihre Markteinschätzungen und
Analysen zu bekommen.

M.



Sehr geehrter Herr Schmidt,

Ich habe bei Ihnen eine Datenreihe gesehen, die das Verhältnis KGV-DAX für 1Jahr darstellt. Gibt es diese Untersuchung auch für mehrere Jahre und wenn ja, wie kann ich zu diesen Datenreihen kommen?

Vielen Dank im voraus für eine kurze Rückmeldung.

Mit freundlichen Grüssen.

C.H.

Antwort:

Minden, 06.04.2004

Sehr geehrter Herr H.,

einen längeren Zeitraum kann ich Ihnen leider nicht bieten.

Allerdings wäre eine solche Datenreihe ohnehin wenig aussagekräftig.
Denn: Wenn Unternehmen Verluste produzieren, fallen sie automatisch aus
der KGV-Berechnung heraus. Außerdem gibt es große Unterschiede der
Analystenschätzungen, was die Objektivität schmälert. Zusätzlich stellt sich
die Frage, für welches Jahr der Gewinnschätzungen das KGV berechnet
wird ...

Sie sehen: Gäbe es eine solche Datenreihe, wäre sie interpretierbar und
spräche nicht für sich.

Aussagekräftiger wäre das Verhältnis zwischen Gewinnrendite des
Unternehmen und der Rendite von Anleihen. Hier lassen sich auch Verluste
berücksichtigen, weil sie den Gesamtertrag des DAX schmälern, das
Anleihe/Aktien-Ratio. Der Indikator erlaubt ebenfalls die Aussage, ob der
Markt günstig oder teuer bewertet ist. Allerdings ist auch hier die
Unsicherheit: Wie optimistisch sind die Analysten?

Was würden Sie anhand einer solchen Grafik sehen wollen?

Freundliche Grüße

Gert Schmidt

Sehr geehrter Herr Schmidt,

Vielen Dank für ihre Antwort. Ihre Argumente verstehe ich durchaus. Dennoch
suchen wir doch alle nach einem Indikator, der - im großen und ganzen -
unumstößlich ist, zumindest warnen sollte. Deshalb hätte ich zu gerne mal
die Kurve ab Ende der 90er gesehen um zu erkennen, ob der Börsencrash
absehbar war, isnbesondere, wenn man dann die Zinssätze (langfristig oder
kurzfristig) in Relation dazu sieht.

Mit freundlichen Grüssen
H.

Anwort:

Hallo, Herr H.,

In meinem Börsenprogramm (Taipan) wird im März 2000 ein KGV von 30 übermittelt und für März 2002 ein Wert von 33. Zur Zeit: 16,2 (wobei die Grundlage der Daten nicht bekannt ist).

Meine Berechnungen:
KGV 2004 = 18,4
KGV 2005 = 13,5

Danach wäre der Markt nicht teuer, nicht preiswert, sondern gut bezahlt - wenn die Analystenschätzungen stimmen.

Gibt es hier in den nächsten Tagen/Wochen Korrekturen nach unten, wie es z.B. vergangene Woche bei Continental der Fall war (oder vielleicht demnächst bei Siemens aufgrund der Nokia-Zahlen), wäre der DAx teuer.
Denn die aktuellen Gewinnprognosen wären dann viel zu optimistisch. Es wird spannend, was die Unternehmen über ihr erstes Quartal sagen
werden.

Freundliche Grüße

Gert Schmidt
06.04.2004





Sehr geehrter Hr. Schmidt,

leider bin ich durch Unachtsamkeit meinerseits von der Börsenentwicklung des heutigen Tages derart überrascht worden, daß sich weitere Anlagen auf
absehbare Zeit von selbst erübrigen. Ich kündige daher mein Abonnement zum nächst möglichen Zeitpunkt und bedanke mich auf diesem Wege für Ihre
zuverlässige und äußerst lehrreiche Arbeit, die mich in den letzten Jahren
täglich bei meinen Börsenaktivitäten begleitet hat.

B.



Hallo Herr Schmidt,

ich habe momentan einen eher durchwachsenen Eindruck was die Indikatoren und Ihre Handlungen betrifft.
(Es ist auch momentan schwierig mit der Börse, das weiß ich.)

Wie am 26.2.04 mit Ihnen besprochen, das ich mich am 31.3.04 nochmal melde, würde ich das Probeabo einstellen.

Vielen Dank noch für das Probeabo, es war sehr Interesant.

Ich wünsche Ihnen alles Gute.

mfg
K.



hallo herr schmidt,

was hat der mmc zu bedeuten - doid usw. würden doch so ein 1% abschlag
erlauben - muss ich jetzt auch meine shorts verkaufen? oder bekomme ich die
3750 nochmal zum ausstieg.

liebe grüsse
G.

Antwort:

Hallo, Herr G.,

etwas Explosives liegt in der Luft - weiß nur nicht genau, in welcher
Richtung ... kann sein, daß wir den Boden gesehen haben und die Märkte jetzt klettern, was sie eigentlich vor zwei Wochen schon hätten erledigen sollen.

NYSE A/D-Linie fiel gestern zurück ... zwar nur ein Tag aber New York ist ja manchmal so schnell optimistisch ...

Daß es aufwärts geht, dafür liegen die Chancen bei 55 Prozent nach dem neuen Zwischenhoch. Seit heute müßte jedes Vorauslaufen des CMI Germany als neues Kaufsignal bewertet werden. Die erste Bestätigung dafür gab es, als der DAX die 3800 erreichte und danach nicht mehr zurück fiel. Wenn es steigt, kann richtig die Post abgehen ... jedes neue Zwischenhoch als Bestätigung des Kaufsignals.

Der DAX kann auch mit niedrigem DOID steigen. Das wäre dann sehr
bullish. So starteten in den letzten zwei Jahren die 1000 Punkte-Rallyes ...

Herzliche Grüße aus dem Norden

Gert Schmidt
25.03.2004



hallo,

ich möchte es mal wagen aktien zu kaufen, nun wird man ja alles
mögliches angeboten und letztendlich weiss man nicht woran man ist.

was könnt ihr mir empfehlen?
ach ja, noch was- ich möchte schon risikoreich anlegen - jedoch auch
so das es nicht gerade in einen Bankrott führen kann/ muss.

vielen dank im voraus.

Haag


Antwort:

Zu Ihrer Frage zwei Tipps:

1.) Hören Sie nicht auf die Tipps Anderer, sondern unternehmen Sie nur
etwas, wenn Sie verstehen, warum eine Aktie steigen soll. Vor allem: Wenn in einer Empfehlung nur Chancen und kaum Risiken benannt werden, könnte etwas faul sein. Jeder Chance stehen gleichwertige Risiken gegenüber. Wenn Sie das ausgewogen beurteilen können, dürften Sie einer richtigen Anlageentscheidung nahe kommen.

2.) ein Buchtipp: "Buffettology", Mary Buffett David Clark, Econ-Verlag

Viel Erfolg!

Freundliche Grüße

Gert Schmidt




Sehr geehrter Herr Schmidt,

wir sind beide berufstätig und können nur am Abend ab ca. 19.00 Uhr handeln. Eignen Sich Ihre Empfehlungen auch für einen solchen abendlichen Handel, der dann mindestens bis zum nächsten Abend bestehen muß? Oder sind Ihre Aktivitäten nur für Personen geeignet, die auch tagsüber zu börsenüblichen Zeiten handeln kann. Bitte teilen Sie uns Ihre Ansicht mit. Vielen Dank.

V.N.

Antwort:

Hallo, Herr N.

ich meine, dass es grundsätzlich funktionieren kann.

Die Musterdepot-Transaktionen finden größtenteils über mehrere Tage
hinweg statt. Den größten Nutzen dürften Sie jedoch haben, wenn Sie
auch tagsüber handeln könnten und Zugriff auf das Internet hätten.

Manchmal reicht es ja aus, eine Position wochenlang zu halten, wenn
der Trend stimmt. Das ist das eigentliche Ziel meiner Berichterstattung.
Die großen Bewegungen herauszufiltern und dann möglichst stressfrei
eine aussichtsreiche Position zu halten.

Freundliche Grüße

Gert Schmidt
02.03.2004



Sehr geehrter Herr Schmidt,

hiermit kündige ich zum nächstmöglichen Termin mein Abonnement. Das hat keineswegs etwas mit der Qualität Ihrer Aussagen zu tun, nein - bitte nicht falsch verstehen. Ich schaue lediglich schon recht lange nicht mehr in Movingmarkets rein, da wir mit unseren eigenen astrologischen Analyseinstrumenten recht gut vorankommen und auch schön stetig weiter daran arbeiten. Ihre Meßmethoden und Instrumente sind sicherlich sehr gut und gut ausgereift, auch Ihre Beschreibungen und Erklärungen sind sehr gut, aber wir wollen das Ganze von astrologischer Seite her aufrollen.

Ich wünsche Ihnen noch sehr viel Erfolg und alles Gute.

Liebe Grüße, L.



Hallo,

Ich bin ein langfristig orientierter Anleger und achte mehr auf das
Unternehmen statt auf die täglichen Charts.

Beim Versuch einer Firmenanalyse stoße ich jedoch immer wieder auf
das gleiche Problem: Um abschätzen zu können, ob die Firma regelmäßig
Gewinne erwirtschaftet oder ob diese stark schwanken, benötige ich
die Bilanzen der letzten 5-10 Jahre. Wenn man nicht Bill Gates oder
Warren Buffett heißt, bekommt man - wenn überhaupt - nur die Bilanz
der letzten 2 Jahre, was für eine vernünftige Analyse nicht
ausreicht.

Gibt es vielleicht eine Internetseite, Bücher oder ähnliches, wo die
Bilanzen (nicht mal unbedingt die Charts) der letzten Jahre von
bedeutenden Unternehmen zusammengefasst sind, oder bleibt als einzige
Möglichkeit nur, hartnäckig immer wieder an die Firmen heranzutreten?

Wenn ich jedes Jahr die Geschäftsberichte sammle, habe ich in 10
Jahren eine Sammlung der Firmen, die ich heute gerne kaufen würde.
Das kann's ja schließlich nicht sein. Wie also komme ich an alte
Bilanzen?

MfG
M. R.

Antwort:

Minden, 27.01.2004

Hallo, Herr R,

>ich bin ein langfristig orientierter Anleger und achte mehr
>auf das Unternehmen statt auf die täglichen Charts.

Eine gute Entscheidung!

>der letzten 2 Jahre, was für eine vernünftige Analyse nicht
>ausreicht.

Es kommt auf den Analyseansatz an. Ich persoenlich
schaue nur selten auf solche Daten, denn: An der Börse
werden überwiegend Stimmungen gehandelt. Deshalb
versuche ich aktuelle Meldungen, die Reaktion des
Marktes, die Höhe des Aktienkurses, die erwarteten
Gewinne und die zuletzt erreichten Gewinne zueinander in
Beziehung zu setzen. Historische Daten wären Ballast - mit
einer Ausnahme: Wie seriös schätzte das Unternehmen
seine Lage und die Erwartungen in der Vergangenheit ein?

>Möglichkeit nur, hartnäckig immer wieder an die Firmen
>heranzutreten?

Versuchen Sie es mal hier:

http://www.firmendatenbank.de/

Viel Erfolg!

Freundliche Grüße

Gert Schmidt
27.01.2004



Ich habe folgendes Problem,
seit etwa vier Jahren beobachte ich Aktien und versuche mich damit
sinnvoll zu beschäftigen.Die Börsenzeitungen kenne ich nun in und
auswendig.Aber schlau werde ich daraus nicht. Das einzige was ich
einigermassen zuverlässig finde, sind die Nachrichten.Ich habe vor
langer zeit mal jemanden gefragt der von sich behauptete ein Profi zu
sein, doch nach seiner Prognose konnte man alles andere als ihn ernst
nehmen.Nun habe ich abermals begonnen mir aus den Werten einen Reim
zu machen.Doch ich komme zu keinem Ergebnis. Was ich mir auch ansehe,
es gibt keinen Hinweis auf eine Orientierung.Und so stellt sich auch
heute noch für mich die Frage: Wer sind die Analysten die Prognosen
geben? Es heisst immer, ,,das Ergebnis der Analysten übertroffen,
oder ,,dass Ergebnis war im Rahmen der Erwartungen.Handelt es sich um
Profis die zu Daten Zugang haben,die keiner kennt?

Ja, nun kaufe ich mir schon lange ziemlich regelmässig
Börsenzeitschriften, versuche aus Büchern schlau zu werden, zerbreche
mir den Kopf wie es möglich ist aus den angegebenen Daten ein Kurs
oder eine Prognose zu erstellen.Da ist ein index, ein umsatz, ein KGV
und der Kurs und vieles mehr.Immer wenn ich denke jetzt habe ich
einen Zusammenhang ist er auch schon wieder weg.

Steigt bei der einen aktie meinetwegen der index und steigt der Kurs,
fällt er bei der nächsten Aktie die ich mir ansehe.Es wird gesagt, es
sei gut wenn eine Aktie einen niedrigen KGV hat. Schaue ich mir das
an,steigenAktien die einenKGV von91 haben mehr als welche die einen
von 10 haben.Wozu braucht man die ganzen Daten, wenn man nichts damit
anfangen kann? Ich habe gedacht wenn der Börsenwert steigt steigt
auch die Aktie, doch genau das Gegenteil ist der Fall.Es muss doch
irgeneine Formel geben, nach der man den zu erwartenden Kurs
berechnen kann mit einer einfachen Formel.Ich arbeite nur mit alten
Kursen, die ich mit den neuen Vergleiche. Eine technische Analyse,
daran versuche ich mich ab und zu, doch wenn ich dies dannsehe, sehe
ich gar nichts.Es nützt ja auch nichts wenn ich mir die charts
ansehe, ich kann da nicht erkennen ob es rauf oder runter
geht.Gelesen habe ich einiges, W und M formationen usw.mir fehlt aber
das I tüpfelchen.Bodenbildungen sind noch am einfachsten, nur geht es
danach rauf oder weiter runter?

Also versteh mich richtig, ich möchte nicht das Du Dir die Mühe
machst mich jetzt zu unterrichten.Ich liege mit meinen käufen
eigentlich ganz gut. Das istaber fast zufall, denn wenn ich mir
wieder die Börsenzeitung anschaue, denke ich Puhh das hätte ins Auge
gehen können, weil ich plötzlich weiss dass die Daten den Kurs nicht
rechtfertigen.Ich kann da mal ein Beispiel nennen. Die DAB.Ich habe
gesehen die war ein paar tage im minus,greenspan sollte eine rede
schwingen, ich dachte die Banken, also nimmst Du was günstiges.hat ja
auch für kurze zeit geklappt.Aber das war kein börsenwissen, sondern
nurIntuition.Umgekhrt hatte ich die ADVA gehalten lange Zeit und
dachte die Aktie bringt nichts, verkaufe sie also und prompt steigt
sie danach von etwa 1 Euro auf sieben.Dasselbe mit Aixtron usw. und
so gehen mirdann immer wenn ich die Geduld verloren habe, die Aktie
zu halten die Gewinne verloren.Ich hate schon manchmal das Gefühl,
diewarten nurdaruaf das ich wieder verkaufe um dann zu steigen, das
kann ich mir aber bei meinen geringen Käufen kaum vorstellen.Deshalb
denke ich das ich was grundlegenes verkehrt mache.

In der hoffnung das Du vielleicht einen recht unkomplizierten tip für
mich hast, freue ich mich auf Deine Antwort.

Vielleicht sind Frauen auch gar nicht in der Lage so etwas zu
verstehen, ich kenne keine Analystin.Nur Analysten.

Also erstmal vielen Dank für Deine Antwort.
Mfg Susanne


Antwort:

Minden, 27.01.2004

Hallo, Susanne,

na da hast Du ja eine Menge über Deine Erfahrungen
geschrieben. Dadurch konnte ich mir ein Bild darüber
machen, was Dich bewegt.

Vielleicht überrascht es Dich: Ähnliche Gedanken hatte ich
selbst auch, fand mich bei einigen Details wieder. Und: Die
Vermutung, daß es da noch mehr geben muß als das, was
in den Schlagzeilen steht und was Analysten sagen, ist
richtig!

Du bist deshalb auf dem richtigen Weg.

An der Börse werden immer nur Stimmungen gehandelt.
werden überwiegend Stimmungen gehandelt. Deshalb
versuche ich aktuelle Meldungen, die Reaktion des
Marktes, die Höhe des Aktienkurses, die erwarteten
Gewinne und die zuletzt erreichten Gewinne zueinander in
Beziehung zu setzen. Historische Bilanzdaten sind in einem
solchen Analyseansatz Ballast - mit einer Ausnahme: Wie
seriös schätzte das Unternehmen seine Lage und die
Erwartungen in der Vergangenheit ein? War es gut, lohnt
sich die Aktie vielleicht als solides Investment. War es
schlecht, weißt Du, daß es spekulativ ist, dort zu
investieren.

Wie mißt man die Stimmung? Tja, dafür habe ich einige
Jahre des Tüftelns gebraucht. Die Ergebnisse
veröffentliche ich bei meiner eigenen Publikation "Moving
Markets" - wobei ich Dich nicht als Abonnentin bewerben
möchte.

Meine Stimmungsmesser:

* Eigene Indikatoren (z.B. abgeleitet aus den DAX-
Bestandteilen); Umsätze, Branchenrotation, Eurex-
Aktivitäten spielen dabei eine große Rolle.

* Bewertung des ifo-Geschäftsklimaindex

* Bewertung des Barron's Confidence Index (Vergleich
Anleihen mit hoher/niedriger Bonität)

* Bewertung der Investor's Intelligence-Umfragen (Vergleich
Bullen und Bären der US-Börsendienste)

* Allgemeine Nachrichtensituation.

Man muß auch immer zwischen den Zeilen lesen. Ich gehe
davon aus, daß es zwei Versionen der Wahrheit gibt:
1. Die Wahrheit, die die Öffentlichkeit (z.B. aus rechtlichen
Gründen) wissen muß
2. Was tatsächlich geschieht.

Ziffer 1. ist in den Medien zu finden, Ziffer 2. läßt sich
recherchieren - was aber aufwendig ist. Mit weiblicher
Intuition kommt man dort bestimmt weiter ;-) (Vielleicht sind
deshalb viele AnalystInnen nicht so sehr in der
Öffentlichkeit präsent ,-)


On Sun, 25 Jan 2004 00:43:02 +0100, tweety wrote:
>heute noch für mich die Frage: Wer sind die Analysten die
>Prognosen geben?

Banken, Finanzhäuser, die ihre Kunden zum Handeln
auffordern wollen. Deshalb gibt es sie, die Analysten. Naja:
Und dann handeln sie auch für eigenen Auftrag, z.B. zur
professionellen Vermögensverwaltung.


>Es heisst immer, ,,das Ergebnis der Analysten übertroffen,
>oder ,,dass Ergebnis war im Rahmen der
>Erwartungen.Handelt es sich um
>Profis die zu Daten Zugang haben,die keiner kennt?

Ja! Sie haben Insider-Infos (s.o.) und die offensichtlichen
Daten. Veröffentlicht werden aber nur die offiziellen Daten -
der Rest muß vom geplagten Aktionär selbst interpretiert
werden.

>von 10 haben.Wozu braucht man die ganzen Daten,
>wenn man nichts damit
>anfangen kann?

Sie geben Antwort auf die Frage: Wie spekulativ ist eine
Aktie?

>Technische Analyse ... Chartanalyse

Das ist nützlich. Allerdings muß man das aus Sicht des
Beobachters DER ANDEREN anschauen. Wer mit solchen
Techniken arbeitet, weiß, was die Anderen denken. Auch
das ist eine wertvolle Information.

>Vielleicht sindFrauen auch gar nicht in der Lage so etwas
>zu verstehen ...

Das Gegenteil ist der Fall. Manchmal denke ich, daß Börse
in der Öffentlichkeit so kompliziert dargestellt wird, damit
Frauen eher abgeschreckt werden ... ;-)

Sie würden das System vielleicht eher durchschauen, weil
sie anders herangehen ... Mutterwitz ist auch gefragt, wenn
es um das Massenphänomen Börse geht. Eine große
Portion Psychologie und etwas Zahlen ....

Konnte ich Dir ein paar nützliche Tips geben?

Wenn Du weitere Fragen hast, helfe ich gern.

Freundliche Grüße

Gert Schmidt




Folgender Sachverhalt:

Es sind >10.000 EUR anzulegen mit einer Anlegedauer von

A: 8-10 Jahren (mittelfristig)
B: ca 5 Jahren

Woher bekomme ich Informationen
- ob besser in Aktien oder Renten oder anderes
- welches Wertpapier (WKN) das geeignete ist.
- wann kaufen und wann verkaufen

Am besten wäre der Hinweis nach WWW-Seiten, auf denen Wertpapiere
klar empfohlen werden (oder auch abgeraten wird) mit Begründung,
sowie Ratschlag, wie und wann man im Laufe des Besitzes der Papiere
reagieren sollte.

Leider finde ich überall bisher nur allgemeine Aussagen, wie sich der
Markt wohl entwickeln würde, leider jedoch keine HANDFESTEN
Empfehlungen für jemanden, der sich nicht so sehr auskennt.

Gruß und Danke für eure Antworten

Frank

Antwort:

Minden, 12.01.2004

Hallo, Frank,

außer der Anlagedauer, der Höhe des Betrags und der Art des
Investments sind nach meinen Erfahrungen weitere Kriterien
wichtig:

* Wie groß ist die Risikobereitschaft?
Darf das Geld z.B. vollständig aufgezehrt sein bei einer sehr
risikobehafteten Anlage oder darf es nur noch zu 70 Prozent der
ursprünglichen Höhe bestehen oder sollte das ganze Geld
zuzüglich einer Rendite XX zur Verfügung stehen?

Faustformel: Je höher die Rendite, desto größer das Risiko.
Maßstab wäre in Deinem Fall: Die 10jährige Staatsanleihe:
Bekommst Du mehr als rund 5,3 Prozent pro Jahr, ist das Risiko
höher als die Erwartung, daß Deutschland zahlungsunfähig wird.

* Ist der Anleger bereit, sind intensiv und umfassend mit dem
ausgewählten Investment zu beschäftigen?

Kaufst Du z.B. eine Aktie, mußt Du bereit sein, das Investment
zu verstehen. Bist Du dazu nicht bereit, wirst Du voraussichtlich
nicht mit der Investition zufrieden sein. Wer die Chancen und
Risiken nicht kennt, hat mit einer undurchschaubaren Black Box
zu tun und dürfte sich vorzeitig von dem Investment trennen.
Das heißt im Bereich Aktien: Viel Zeit über die Funktionsweise
des Aktienmarktes im Allgemeinen und das jeweilige
Unternehmen im Speziellen investieren.
Ein Anleger benötigt ca. 4 bis 5 Jahre, um ihn als 'einigermaßen
erfahren' anzusehen.

Du könntest das abkürzen, in dem Du erfolgreiche Methoden
kopierst, z.B. vom US-Milliardär Warren Buffett. Ein gutes Buch
ist in dem Zusammenhang
"Buffettolgy" von Mary Buffett und David Clark, Econ-Verlag.

On Mon, 12 Jan 2004 12:45:03 +0100, Frank wrote:

>A: 8-10 Jahren (mittelfristig)
>B: ca 5 Jahren

Das ist für die Anlagedauer unerheblich. Ich würde den
Unterschied auf 5 - 10 Jahre und 20 - 30 Jahre definieren.

>Woher bekomme ich Informationen
>- ob besser in Aktien oder Renten oder anderes
>- welches Wertpapier (WKN) das geeignete ist.
>- wann kaufen und wann verkaufen

Meine eigene Publikation liefert solche Infos. Allerdings ist sie
eher für erfahrene Anleger geeignet. Ansonsten: Es gibt
zahlreiche Börsendienste, die mehr oder weniger erfolgreich
sind. Wichtig dabei: an der Börse werden überwiegend
Stimmungen enthalten. Wenn unser Bundeskanzler (oder die
Mehrheit der Wirtschaftsforscher) sagt, daß wir einem
Aufschwung entgegen gehen, ist das zum größten Teil in den
Kursen enthalten, was kaum noch Steigerungspotential birgt.

Freundliche Grüße

Gert Schmidt



Hallo Herr Schmidt,

ich hoffe, dass Sie die Weihnachtstage möglichst angenehm verbracht haben.
Als nachweihnachtliches Geschenk, wenn man es denn so bezeichnen darf, möchte ich Sie bitten, mir Ihre Rechnung direkt wieder für ein Jahr auszustellen.

Es wird Sie vielleicht freuen, wenn ich Ihnen sagen kann, daß Sie der einzige
sind, dessen Abo ich behalte. Selbst der von mir eigentlich geschätzte Herr W. Bogen wird nicht verlängert.

Mir wünsche ich nur, daß ich wirklich mal zu 100 % nach Ihnen trade ... es hätte sich für mich wirklich gelohnt.

Ich wünsche Ihnen fürs kommende Jahr alles erdenkliche liebe und Gute und
bleiben Sie so wie Sie sind.

Liebe Grüße

S.



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