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Astrologisch-börsentechnisches Experiment

Start: 14.12.2004

Ahlers: Depotübersicht mit aktueller Stop Loss-Marke, Ahlers-Homepage, aktueller Kurs,



15.12.2004: Die astrologische Börsenanalyse ist vergleichbar mit der Chartanalyse, technischen Analyse oder der Analyse der betriebswirtschaftlichen Kennzahlen: In allen Fällen geht es um Muster der Vergangenheit, die mit dem Erfahrungsschatz des einzelnen Analysten, der Intuition, Logik und den wissenschaftlichen Grundlagen abgeglichen werden.

Astrologie wird selbst in der aufgeklärten Welt von heute häufig noch mit Magie und Scharlatanerie verglichen. Dabei hat die Beobachtung der Planetenbahnen genauso wenig mit unredlicher Hellseherei zu tun, wie die Herbstgutachten der Volkswirte, die für den Finanzminister eine Prognose für das nächste Jahr erstellen - und regelmäßig daneben liegen.

In der Astrologie geht es um parallel ablaufende Ereignisse: Die Planeten bewegen sich in einem bestimmten Rhythmus um die Sonne und parallel dazu geschehen Dinge auf der Erde. So hat z.B. der Saturn eine Entsprechung in der Unternehmensentwicklung. Es gilt die grundsätzliche These, daß die Gefahr, daß ein Unternehmen scheitert, in den ersten sieben Jahren am größten ist - ein Quadrat in der Astrologie. Ist das "verflixte 7. Jahr" vorüber, werden die Chancen, daß das Unternehmen überlebt, stetig größer. Auf diese Weise lassen sich für jeden Planeten, der seine Bahn zieht und andere Planeten in bestimmten Konstellationen trifft, ähnliche Entsprechungen finden - mal mit kurz-, mal mit langfristig bedeutsamen Ereignissen auf der Erde.

Ein Rätsel gibt es jedoch: die Zuordnung von Charaktereigenschaften bei Tierkreiszeichen und Planetenkonstellationen. Hier ist es nicht ganz klar, woher diese Informationen stammen - und dadurch ist die Astrologie angreifbar. Denn "altes Wissen" kann zwar Generation für Generation mehr oder weniger ausgeschmückt weitergegeben werden. Aber es ist mit herkömmlichen wissenschaftlichen Maßstäben kaum erforschbar. Nie läßt sich mit absoluter Sicherheit sagen und in die Zukunft schauen, daß etwas exakt vorherbestimmt geschehen wird - aber das schaffen auch Börsenanalysten nicht.

Deshalb ist es aussichtsreich, auf diesem Gebiet die Forschungsarbeit, die ich 1997 mit der "Astrobörse" begonnen habe, fortzusetzen. Ziel ist es, aussichtsreiche Investments zu finden und Risiken so weit zu minimieren, daß eine hohe Trefferquote entsteht. Dabei sollen fundamentale Rahmendaten, Chartanalysen und der "astrologischen Tempoanalyse" miteinander verknüpft werden.

Das Wort "astrologische Tempoanalyse" beschreibt, was in einer solchen Bewertung geschieht: Planetenzyklen in der Vergangenheit werden mit dem Kursverlauf der Aktie verglichen. Dadurch läßt sich erkennen, mit welchem Tempo sich das Unternehmen zur Zeit entwickelt und ob neuer Schwung, neue Dynamik die Notierungen beflügeln können.

Am spannendsten sind Unternehmen, die sich in einer einer Konsolidierung befinden und deshalb preiswert sind. Sie werden vom Markt unterschätzt. Weil die Wachstumsraten der Vergangenheit niedrig waren (eine Schwäche der Fundamentalanalyse, die Vergangenes in die Zukunft fortschreibt), sind Anleger kaum bereit, die Aktie zu kaufen. Es weiß praktisch niemand - auch Insider nicht - wie die Situation in ein paar Jahren aussehen könnte, ob das Unternehmen schon pleite oder kräftig gewachsen ist.

Aber wenn sich die Entsprechung der Planeten übertragen läßt, müßte sehrwohl eine Beurteilung von Wachstums- und Schrumpfungsprozessen möglich sein. Das gilt es herauszufinden.

Die Adolf Ahlers AG erfüllt einige kaufenswerte Bedingungen. Insbesondere die günstige Bewertung und hohe Dividendenrendite halten die Risiken gering. Weil zusätzlich der Turnaround aus charttechnischer Sicht zum Greifen nah ist, lohnt sich die astrologische Bewertung.

Anhand der bis 2007 bestehenden Konstellationen Uranus Sextil Neptun und Neptun Sextil Saturn ist es gut vorstellbar, die die Entsprechungen der Astrologen parallel zu Kurssteigerungen ablaufen.

Insbesondere die Uranus/Neptun-Konstellation rückt bald in den Mittelpunkt der Beobachtungen. Im März 2005 wird sie zum ersten Mal gradgenau aktiviert und könnte bis dahin für ein Zwischenhoch "sorgen".

1. Uranus und Neptun stehen danach bis Ende 2005 in einem harmonischen, ausgeglichenen Winkel zueinander (Sextil), was auf etwas Neues hinweist.

2. Uranus steht für schöpferische Intelligenz, die Neuland in allen Dingen sucht. Forscher- und Erfindergeist, Absicherung durch technische oder geistige Systeme.

3. Neptun steht für Identifikationsfähigkeit, Idealismus, Helferwillen, soziales Engagement, die universelle Menschenliebe, "die Leichtigkeit des Seins", Kreativität und Vision.

Im Sommer 2004 wurde die Konstellation zum ersten Mal fast aktiviert, d.h. Uranus berührte den Unternehmensneptun fast. In der Zeit kletterten die Notierungen von 10,50 EUR auf 11,95 EUR - ein erster Vorgeschmack für das, was noch bevor steht: Wenn das erste Nahekommen der Planeten fast den Bruch des Abwärtstrend "bewirkte", könnte die Berührung und vollständige Aktivierung der Planeten für den endgültigen Durchbruch nach oben sorgen.

Nach dem Durchbruch ist es wichtig, daß die neuen Ideen und die Kreativität nicht zu einem Luftschloß führen, sondern für ein nachhaltiges Wachstum sorgen. Das könnte sich aus der Neptun/Saturn-Konstellation ableiten lassen, die bis Januar 2007 besteht.

Zu dem visionären Neptun gesellt sich ein Ordnung und Struktur gebender Planet, der Saturn. Er steht für Abgrenzung, was sichert und schützt, Wunsch nach Ruhe, Wohlbehagen und Aufrechterhaltung eines Zustands.

Insgesamt sprechen Intelligenz, Erfindungsreichtum, Ordnungsprinzip, visionäre Ideen und Neuland bei der Ahlers Aktie für steigende Notierungen in den kommenden zwei Jahren.

Dem Ausblick des Vorstands darf vertraut werden. Im Zwischenbericht über die ersten neun Monate des abgelaufenen Geschäftsjahres schreibt er:

"Für das Jahr 2005 sehen wir derzeit keine generelle Konjunkturerholung. Trotzdem sind wir aus heutiger Sicht zuversichtlich, im Geschäftsjahr 2004 / 05 aufgrund des aktuellen Vorordereingangs, der erfolgten Umstrukturierungen sowie Neubesetzungen in einigen Schlüsselpositionen leichte Umsatzzuwächse und Ergebnisverbesserungen erzielen zu können."



14.12.2004: Kauf von 300 Aktien der Adolf Ahlers AG (Bekleidung), WKN 500970 zu 11,44 EUR - Start des astrologisch-börsentechnischen Experiments. Geplant ist, die Aktie bis Ende 2006 / Anfang 2007 zu halten.

Die Adolf Ahlers AG wurde 1919 gegründet und am 03.06.1987 an die Börse gebracht. 24,91 Prozent der Aktien sind im Streubesitz, 25,09 Prozent gehören Westfälisches Textilwerk Adolf Ahlers KG und 50 Prozent der WTW Beteiligungsgesellschaft mbH. Marken: Otto Kern, Andy Jllien, Jupiter, Gin Tonic, Pionier Sportive, Pionier Beruf, B.S.M., Pioneer, Sisignora, Pierre Cardin, eterna.

Ahlers erwirtschaftete in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres einen Gewinn je Aktie von 0,63 Euro, und dürfte auf dieser Basis mit einem KGV von rund 13 bewertet sein. Attraktive Rendite: Ahlers zahlt seinen Aktionären voraussichtlich eine Dividende von 0,82 Euro, was einer Dividendenrendite von 7,2 Prozent entspricht.

Die Ahlers AG gehört zu den preiswerten Unternehmen in einer Branche, deren Zukunft angesichts der Konkurrenz aus Fernost und schwacher Binnenkonjunktur eher negativ von der Börse eingeschätzt wird. Der Reiz des Investments besteht darin, daß

1. die Börse die Möglichkeiten der Ahlers AG unterschätzt,

2. das Unternehmen seine eigene Prognosen erfüllt und

3. darüber hinaus zusätzliche Wachstumsimpulse von einer verbesserten Konjunktur erhält.

Aus charttechniscehr Sicht wurde der seit 1997 bestehende Abwärtstrend noch nicht gebrochen, so daß es sich um eine Turnaround-Spekulation handelt. Es fehlt der Ausbruch über 11,80/12,00 Euro, um die langjährige Talfahrt zu beenden.

Außerdem steht der Aktie eine spannende astrologische Konstellation bevor, die für Wachstum in den nächsten zwei Jahren sorgen könnte.

Bis Januar 2007 bestimmen

Uranus Sextil Neptun und Neptun Sextil Saturn

die astrologischen Gegebenheiten der Ahlers Aktie. Natürlich kommen dabei keine außerirdischen, magischen Kräfte zur Anwendung. Vielmehr sind es parallel ablaufende Ereignisse, denen Astrologen bestimmte Eigenschaften zuschreiben.

In den vergangenen Monaten gab es zufällige (?) Zusammenhänge zwischen dem Aktienkurs und den Planetenbahnen. So sorgte Uranus im Sommer für das Zwischenhoch, als er das Sextil zu Neptun fast gradgenau erreichte. In den nächsten Monaten wird es mehrfach neue Begegnungen der Planeten geben, die für die Aktie mit steigenden Kursen einhergehen können. Schon im kommenden Jahr ist danach mit einem Bruch des Abwärtstrends zu rechnen. Bis Januar 2007 dürfte der Wachstumszyklus seinen vorläufigen Höhepunkt erreicht haben.

Weitere Berichte zu dem Experiment folgen im Tagesverlauf 14./15.12.2004. Aktualisierungen werden auf der TRENDS! Aktuell Seite bekanntgegeben.



GERT SCHMIDT FINANZINFORMATIONEN