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Ölpreis New York Mercantile Exchange

Aktuelle Nachrichten zur Ölpreisentwicklung

Musterdepot II. , Start am 30.11.1998, zum Musterdepot I., Übersicht

Gold: Depotübersicht mit aktueller Stop Loss-Marke, Gold-Marktinformationen, Charts

14.08.2003

Barrick Gold: Seit drei Monaten kämpft die Aktie mit dem Widerstand von 16,00/16,50 EUR. Immer wieder unternahmen die Notierungen den Versuch, nach oben auszubrechen, aber bisher scheiterten sie insgesamt fünfmal an der Hürde. Mit dem nächsten Anlauf wird es spannend. Denn die Seitwärtsbewegung ist Bestandteil einer charttechnischen Bodenformation, die regelmäßig die Trendwende nach oben einleitet, wenn sie ein Kaufsignal generieren kann.

Die Grundlage für die Bodenbildung wurde im November 2002 gelegt, als die Aktie schon einmal an der Kursmarke scheiterte, und bis auf 13 EUR abrutschte. Mit dem auf und ab seitdem entstand eine umgekehrte Schulter-Kopf-Schulter-Formation: die linke Schulter entstand von November 2002 bis Februar 2003, der Kopf entwickelte sich von März bis April und die rechte Schulter steht kurz vor dem Abschluss: Überwindet sie die Nackenlinie (Zwischenhochs von November und Mai/Juli bei 16,50 EUR), wäre der seit Anfang 2002 bestehende Abwärtstrend geknackt. Die Aktie könnte dann wieder in Richtung der bisherigen Höchststände klettern.

Das nächste Kursziel liegt im Bereich des Widerstands der 90er Jahre bei 20 EUR. Wird auch diese Marke überschritten, geht es in fünfer Schritten weiter: 25 EUR - 30 EUR.

31.07.2003

International renommierte Finanzexperten äußerten sich heute im Handelsblatt zu Rohstoffen. Marc Faber, Felix Zulauf und Jim Rogers nannten folgende Argumente:

* Treibende Kraft von steigenden Rohstoffpreisen ist die US Notenbank mit ihrer Zinssenkungspolitik, gepaart mit dem Verschuldungsproblem. Inflationsängste werden geschürt, das Misstrauen in Papiergeld wächst, was den Preis der einzigen kaum vermehrbaren Währung steigen lässt, den Goldpreis.

* Schutz bieten Investments in Gold und andere Rohstoffe.

* Rohstoffnachfrage in den aufstrebenden Ländern China und Indien sorgen für zusätzliche Preisschübe.

* Alle 20 bis 30 Jahre gibt es eine Hausse an den Rohstoffmärkten, die laufende startete vor einigen Jahren.

* Ölpreis: Kaum ein Anbieter hat bei sinkenden Preisen die Produktionskapazitäten ausgeweitet - gleichzeitig ist die Nachfrage gestiegen. Die Ölgesellschaften sind nicht mehr in der Lage, die geförderten Mengen durch neue Funde zu ersetzen. Sie laufen in einen Engpass hinein.

31.01.2003

Kauf von 1 x 500 g GOLD zu 5.618 EUR und 20 x 1 kg Silber zu je 184,44 EUR. Die Preise sind der aktuellen Dresdner Bank-Übersicht entnommen. Banken raten vom Kauf der physischen Ware ab. Einige Finanzhäuser haben den Verkauf sogar vollständig eingestellt. Der Markt ist nach 20 Jahren Baisse eng geworden. Zur Kapitalsicherung sind große Stücke am besten geeignet. Als Zahlungs- und Tauschmittel eignen sich Münzen und kleine Barren besser (vorzugsweise in Gold, weil hier bei Zahlungsmitteln keine 16 %ige Mehrwertsteuer anfällt). Die Marktgängigen sind: Maple Leaf, Kruegerrand, Am. Eagle, 20 Goldmark (Deutschland, Willhelm II.), 4 Dukaten (Oesterreich), Vreneli (Schweiz), Silber: Kookaburra 2003 voraussichtlich im Februar im Münzkabinett, Frankfurt (ehemalige Dresdner Bank-Tochter). Warum die Goldkäufe? Es zeichnet sich immer mehr ab, daß die kritischen Szenarien, die ich in den vergangenen Jahren beschrieben habe, aufzugehen scheinen(Grundsatzanalysen, Gold). Der Vertrauensverlust bei Anlegern, die leichtsinnige Kreditvergabe in der Vergangenheit, erhebliche Risiken in Bewertungsfragen zeigen, daß SICHERHEITEN immer wichtiger werden. Zu den Risiken können im Extremfall auch Buch- und Papierwerte zählen. Der Besitz der Ware könnte wichtiger werden als die elektronische Wertbestätigung. Der riesige weltweite, mit erheblichen Summen kreditfinanzierte Derivatehandel schaffte ein Umfeld, das Finanzhäuser gefährden könnte. In solchen Fällen hat die schriftliche Bestätigung nur noch Papierwert. Deshalb scheiden z.B. Zertifikate auf Edelmetalle zum langfristigen Kapitalerhalt aus. Deshalb wird das aus den Anleiheverkäufen freigesetzte Kapital in Edelmetall eingetauscht. Es ist geplant, in einer Schwächephase weiteres Gold und Silber hinzuzukaufen.

19.12.2001

Musterdepot: Wegen der Übernahme von Homestake durch die kanadische Barrick Gold Corp. halten wir seit Montag, 17.12., keine 1.000 Homestake-Aktien mehr, sondern 530 Barrick-Anteilscheine mit einem rechnerischen Einstandskurs von 8,37 USD. Durch die Transaktion entstand ein Buchgewinn von 95,53 Prozent in 12 Monaten.

Wie profitabel die Turnaround-Spekulation von Homestake war, sehen Sie anhand eines Vergleichs: Barrick kletterte im gleichen Zeitraum lediglich um 2,4 Prozent!

Hintergrund sind die unterschiedlichen Unternehmenskonzepte: Während Homestake nur wenig Goldabsicherungsgeschäfte tätigt, ist Barrick überwiegend damit beschäftigt, Gold im voraus zu verkaufen. Folge: Bei steigenden Gold-Notierungen profitierte Homestake überdurchschnittlich, während Barrick kaum Vorteile erhielt. In einem fallenden Goldmarkt war das für den kanadischen Goldproduzenten von Vorteil.

Mit steigenden Kursen wurden solche Leerverkäufe zum Risiko, weshalb es für die Kanadier im Sinne einer Diverzifizierung lukrativ war, Homestake zu übernehmen. Barrick ist nun der zweitgrößte Goldproduzent der Welt nach der südafrikanischen Anglogold.

18.07.2000

Gold 283,25 USD. Nach der Konsolidierung dürfte sich der junge Aufwärtstrend bald fortsetzen.

18.05.2000

Angebot und Nachfrage regeln den Preis: Beim Edelmetall Platin funktioniert der Markt.

04.05.2000

Zum jüngsten Gold Fields-Kursanstieg: Gerüchte über verbesserte Gewinne und geringere Produktionskosten ließen den Kurs am 02.05. um 50% klettern. Der südafrikanische Business-Report berichtete heute über die Schließung von zwei alten unprofitablen Minen, die im Gegenzug von einer effizienteren Mine ersetzt wird, was die künftigen Erträge verbessern dürfte. Der Netto-Gewinn kletterte im ersten Quartal um 20 Prozent (Bericht lesen). Ein Statement von Anglo American ergänzt das positive Bild: Für jede 10 USD Kurssteigerung des Goldpreises wird das Unternehmen 27 Mio USD mehr verdienen (Bericht lesen).

02.05.2000

Dem 1999er Jahresbericht der GFMS zufolge wurden im vergangenen Jahr 3.720 Tonnen Gold auf der Nachfrageseite verbraucht ( Schmuck, Münzen, elektronische Teile, Investment). Gegenüber den Verbrauchszahlen von 1994 ist das eine Steigerung von 23 Prozent. Die Bergwerkproduktion lag 1999 bei 2.576 Tonnen, gegenüber 2.576 Tonnen in 1994 (+ 12,2 %). Die Schere zwischen gefördertem Angebot und Nachfrage klafft weiterhin auseinander. Goldinvestments erscheinen deshalb weiterhin aussichtsreich.

02.03.2000

Bericht zur Goldpreisentwicklung: Mode- und Schmuckindustrie vor dem Beginn eines Goldbooms.

07.02.2000

Gold 314,50 USD. Die Trendwende bei den Rohstoffen erreicht jetzt auch das gelbe Metall.

20.01.2000

Homestake, ein antizyklisches Rohstoff-Investment; weitere Berichte zur Situation auf dem Goldmarkt

27.09.1999

Unser Musterdepotwert GOLD FIELDS kletterte heute in New York um 17,5 Prozent. Als Grund für den Goldanstieg wurde zwar in den Medien die geplante IWF-Transaktion benannt. Aber eine derartige Entwicklung zeichnete sich schon seit längerer Zeit ab (Analyse vom 14.06.1999 lesen), weshalb wir das Argument nicht gelten lassen.

Inflationserwartungen (Rohöl haussiert!), Short-Eindeckungen, mögliche Lieferprobleme eines Gold-Förderstaates, erhöhte Nachfrage seitens der Schmuckhersteller, internationale Schuldenkrise (auch alles bekannte Argumente) dürften ebenso dazu beigetragen haben.

Der echte Auslöser dürfte auf der Tagung der G 7-Staaten gedrückt worden sein: Vielleicht wurde hinter den Kulissen schon über die Prüfung einer Sachwert-Sicherheit bei der Kreditvergabe beraten. Hier kann leicht etwas an die "Schaltstellen" der Marktteilnehmer durchgesickert sein.

Das Szenario hatten wir schon mehrfach beschrieben: Die Gläubigerstaaten dürften verstärkt wieder auf Sicherheiten achten, nachdem die Zahlungsunfähigkeit einzelner Schuldnerstaaten und Unternehmen wiederholt als Damoklesschwert über den Kapitalmärkten schwebt.

Gold dürfte als Sicherheitseinlage ganz vorn auf der Prioritätenliste stehen. Werden unsere Vermutungen bestätigt, könnte der Preis des Edelmetalls sehr schnell auf 400 Dollar und höher katapultiert werden.

30.04.1999

Aufnahme von Goldminenaktien im Musterdepot, letzter Goldpreis 286,30 US-Dollar.

30.04.1998

Für ein Engagement in Gold gibt es zahlreiche gute Gründe - seit Jahren. Die gebräuchlichsten Argumente finden Sie hier:

http://www.gold-eagle.com/editorials2.html

MOVING MARKETS legt sich aus folgenden Gründen Goldminenaktien ins Musterdepot:

* Unsichere Zeiten: Nach unseren astrologischen Forschungsarbeiten dürften bedeutende Krisenherde weltweit mindestens für 1999 und 2000 bestehen bleiben.

* Gold als universell und weltweit einsetzbares Zahlungsmittel.

* Gold als Inflationsschutz: Es gibt eine "Faustformel", nach der Gold ca. mit dem 20fachen Preis des Rohölpreises bewertet wird. Steigt der Ölpreis über 20 US-Dollar, müßte der Goldpreis über 400 US-Dollar klettern.

Der Ölpreis kletterte bereits kräftig in den vergangenen Wochen. Gold müßte bald folgen.

* Die Inflation der Vermögenswerte (= Hausse an den Kapitalmärkten) entwertete das Gold über einige Jahre hinweg. Fließt das Geld wieder zurück, weil es für Investitionen und Schuldentilgungen benötigt wird, dürfte sich dieser Trend umkehren.

* Gold als Instrument für Short-Spekulationen: Die Aktienhausse trieb immer mehr wagemutige Spekulanten an die Börse. Renditemaximierungen per Kreditaufnahme wurde zum Volkssport. Aber wenn der Trend irgendwann einmal kippen sollte, drohen Zwangsverkäufe, die die Talfahrt massiv verstärken dürften.

Das geschah auch beim Gold - allerdings mit umgekehrten Vorzeichen: Der jahrelange Abwärtstrend führte dazu, daß das Edelmetall scheinbar risikolos geshortet werden konnte. Wenn dieser Trend ebenfalls wegen höherer Nachfrage kippt, drohen Zwangseindeckungen. Ein Gerücht besagt sogar, daß die Notenbanken allein deshalb ihre Vorräte vorausschauend veräußern wollen, weil die Goldproduzenten angeblich gar nicht mehr die plötzliche Nachfrage befriedigen könnten ...

*Charttechnische Bodenbildung: Seit 1997 erleben wir im Bereich 270/290 eine Bodenbildung, bei der es ein Kaufsignal geben würde, wenn der Goldpreis zunächst über 290 und dann über 300 US-Dollar ausbrechen sollte.

Für unser Musterdepot kauften wir deshalb:

Real Del Monte Mining und Barrick Gold



GERT SCHMIDT FINANZINFORMATIONEN