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Boersenstar Siemens

Musterdepot II. , Start am 30.11.1998, zum Musterdepot I., Übersicht

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03.02.1999, 11.50 Uhr, letzter Kurs 63,10 EUR

Siemens bewegte sich seit 1997 seitwärts und hat im Vergleich zum Gesamtmarkt einen großen Nachholbedarf. Sollte es der Aktie gelingen, über das bisherige Allzeithoch von 73,07 EUR (21.07.1998) zu klettern, wäre der Weg nach oben frei.

Seit Mitte Januar fiel Siemens durch einen Kursanstieg von über 15 Prozent auf, während der Gesamtmarkt, repräsentiert durch den DAX, lediglich um 3 Prozent kletterte. Mit dem jüngsten Aufwärts-Schub konnte Siemens den seit 1998 bestehenden Abwärtstrend nach oben verlassen.

Astrologische Analyse: Siemens steht eine Konstellation aus Uranus, Jupiter, Neptun und Saturn bevor. Das läßt eine innovative, visionäre und wachstumsreiche Zeit erwarten. Damit könnte das Unternehmen aus seinem Schatten als wenig beachteter Blue Chip heraustreten. Mit dieser Konstellation dürfte Siemens in den nächsten Wochen als herausragender Outperformer auffallen.

Für unser Musterdepot werden wir zunächst 50 Prozent des zur Verfügung stehenden Kapitals einsetzen und in der 6. Kalenderwoche nachkaufen.

09.02.1999, 22.30 Uhr, letzter Kurs 60,02 EUR

Bei Siemens setzten wir eine Stop Loss-Marke von 58 EUR. Angesichts der zur Zeit hohen Volatilität der Börsen halten wir es für möglich, daß die Aktie deshalb in den nächsten Tagen, vielleicht schon morgen, 10.02., verkauft werden muß. Siemens bleibt dennoch unser Favorit. Wir werden den Titel dann später zu einem niedrigeren Kurs zurückkaufen.

Sollte Siemens unter 52 EUR abrutschen, wird es allerdings aus technischer Sicht kritisch. Vor einem Einstieg müßte dann zunächst eine erneute Bodenbildung abgewartet werden.

Daß es tatsächlich zu einem heftigen Kursrutsch kommt, würden wir aber nahezu ausschließen: Denn die Aktie ist im Gegensatz zu den meisten anderen Aktien-Anlagealternativen kein hochspekulativer Wert. Daher besteht kein Korrekturbedarf.

Im Gegenteil: Wenn an anderer Stelle "Luftschlösser" abgerissen werden (z.B. bei Aktien, deren überdurchschnittliche KGVs ihre Ursache in der hohen Medienpräsenz haben), dürften sich Siemens-Aktionäre über die zurückhaltende Strategie ihres Unternehmens freuen. Aber Zurückhaltung und Innovation schließen sich nicht gegenseitig aus. Möglicherweise kann uns Siemens in den nächsten Wochen mit guten Nachrichten überraschen.

23.02.1999, 10.30 Uhr, letzter Kurs 59,40 EUR

Siemens wurde zusammen mit allen anderen Titeln des Musterdepots verkauft. Begründung: Wegen Eintrübung der Gesamtmarkt-Situation und der zu erwartenden Talfahrt im Jahresverlauf 1999 wird das Musterdepot neu strukturiert und sehr defensiv ausgerichtet. Siemens verkauften wir am 23.02.99 mit 2,9 Prozent Verlust in zwei Wochen. Die vollständige Performance des Musterdepots entnehmen Sie der Depotstatistik.

16.03.1999, 09.20 Uhr, letzter Kurs 60,25 EUR

Analyse vom 15.03.1999: Siemens hat erneut die Chance, zunächst die 60/65 EUR-Hürde (hier Nachkauf einplanen) und später die vielleicht einmalige Gelegenheit, den seit Jahren bestehenden Widerstand von 70 EUR zu überwinden.

Siemens gehört zu den Aktien im DAX mit dem größten Nachholpotential. Sollte unsere Einschätzung zutreffen (astrologisch-börsentechnische Analyse vom 03.02.1999), könnte ein neues Allzeithoch in den nächsten Tagen bis Anfang April ein massives Kursfeuerwerk auslösen.

23.03.1999, 22.50 Uhr, letzter Kurs 59,95 EUR

Siemens fiel im Citibank-System auf 59,95 EUR. Hier befindet sich die erste wichtige Unterstützungslinie. Weitere Kursunterstützung gibt es bei 56/58 EUR. Sollte auch dieser Bereich unterschritten werden, besteht erhebliche Gefahr für unser optimistisches Siemens-Szenario.

In den vergangenen Tagen fiel die Siemens-Aktie als Outperformer auf. Das ist sehr positiv zu bewerten. Setzt sich dieser Trend fort, kann die Aktie vielleicht doch noch zu dem erwarteten Höhenflug ansetzen.

Aus astrologischer Sicht wird es ab Freitag, 26.03., interessant. Positive Unternehmensmeldungen in den darauffolgenden Tagen (ggf. am Wochenende 27./28.03.) könnten die Aktie beflügeln.

Der Vorstand des Unternehmens bemühte sich seit der letzten Hauptversammlung (und seit der Bekanntgabe des Umstrukturierungsplanes) um eine verbesserte Medienpräsenz. Wir registrieren das als einen neuen (Innovations-)Trend bei Siemens, der aber erst am Anfang stehen dürfte. Das dürfte sich erfahrungsgemäß positiv auf den Kurs auswirken:

Wir unterstellen: Einige "besser informierte Kreise" kaufen bereits im Vorfeld guter Nachrichten. Sollte Siemens bis Freitag immer noch als Outperformer auffallen, sind diese Adressen bereits im Markt aktiv, um bei fallenden Notierungen einzusammeln. Denn: Die eigentliche "Sensation" steht nach astrologischer Auswertung erst noch bevor.

Wir bleiben weiterhin optimistisch. Es wäre deshalb sehr günstig, wenn sich aus charttechnischen Gesichtspunkten keine Verschlechterung einstellt. Die Marke von 56 EURO darf nicht unterschritten werden (= Stop Loss 55,80 EUR).

29.03.1999, 08.50 Uhr, letzter Kurs 59,90 EUR

"WELT am Sonntag" berichtete am Wochenende über ein angebliches "Going Public" der Siemens-Tochter "OSRAM". Lesen Sie die dazugehörige YAHOO!-Nachricht. Ein Siemens-Unternehmenssprecher dementierte zwar den Bericht. Aber die Recherchen der WELT-Redaktion brachten Pläne hervor, die unserer astrologischen Analyse vom 23.03. entsprechen: Einige außergewöhnliche Nachrichten können unmittelbar bevorstehen. Beispiel: Der Börsengang einer profitablen Siemens-Tochter würde die bisherige zurückhaltende Bewertung auf einen neuen Weg bringen.

30.04.1999, letzter Kurs 70,30 EUR

Unsere astrologisch-börsentechnische Analyse vom 03.02.1999 war ein Volltreffer. Wir schrieben damals: "Damit könnte das Unternehmen aus seinem Schatten als wenig beachteter Blue Chip heraustreten. Mit dieser Konstellation dürfte Siemens in den nächsten Wochen als herausragender Outperformer auffallen".

Tatsächlich kletterte die Aktie des Elektrokonzerns in den vergangenen Wochen im Vergleich zum DAX überdurchschnittlich. Die zuvor schwerfällige Siemens-Aktie kam richtig in Schwung. Leider gelang es der Aktie nicht, den bisherigen Höchststand zu überbieten. Wir verkauften sie, weil das kurzfristige Potential ausgeschöpft war. Wir werden den Wiedereinstieg zu einem späteren Zeitpunkt prüfen.

Der Kursanstieg der Siemens-Aktie ist ein weiterer wichtiger Baustein zur Bestätigung unserer These, daß mit Hilfe astrologischer Methoden Börsenanalysen möglich sind.



GERT SCHMIDT FINANZINFORMATIONEN