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TRENDS! Musterdepot-Aktie transtec AG, Neuer Markt |
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25.07.2000 1. Halbjahr 2000: Mehr Umsatz und Verluste. Meldung lesen. Aber entscheidend für die Kursentwicklung ist der Ausblick: Das Unternehmen kann sich in diesem Jahr nicht besser entwickeln als die IT-Branche, da umfangreiche Investitionen für das Internet-Warenhaus und Produktentwicklungen anstehen. Sollte die europäische Binnenkonjunktur in der zweiten Jahreshälfte anziehen, dürfte das Unternehmen überdurchschnittlich profitieren. Bleibt dagegen der Aufschwung in Europa im Ansatz stecken, sieht es für transtec schlecht aus: Das Unternehmen würde auf den hohen Investitionskosten sitzenbleiben und wäre für längere Zeit belastet. In den aktuellen Kursen ist bereits eine Optimismus-Prämie enthalten, da transtec im mittel- und langfristigen Ausblick positive Erwartungen der Marktteilnehmer fördert. Jede neue schlechte Nachricht würde den Kurs deutlich unter Druck setzen. Wir bleiben weiterhin engagiert, weil wir in unserem Gesamtszenario für die nächsten Jahre weiterhin von einem neuen Wachstumns-Schub ausgehen. 18.05.2000 Verkauf der Aktie am 17.05. w.g. Unterschreiten der Stop Loss-Marke. Wir gehen davon aus, daß einige Aktionäre die "transtec-Story" nicht verstanden haben, die Risiken überschätzen, bzw. die Falschmeldungen vom 03.05. (s.u.) zu Mißverständnissen und schließlich zum Rückschlag führte. Wichtigstes Indiz dafür: Die Talfahrt auf 35 EUR fand ohne Verkaufsdruck statt. | Kursverlauf | Antizyklisch auf niedrigerem Niveau, bzw. wenn aus charttechnischer Sicht eine Bodenbildung erkennbar ist, halten wir die Aktie für kaufenswert. Wir werden den Titel weiter beobachten und ihn im Musterdepot zu einem späteren Zeitpunkt erneut aufnehmen. 03.05.2000 Falschmeldungen im Internet zur Musterdepot-Aktie transtec Die aktuelle Berichterstattung über die transtec AG ist ein Beispiel für die unbefriedigende Informationskultur im Internet. Informationen werden ungeprüft weitergeleitet, ein Redakteur schreibt vom anderen ab. So werden Unternehmen mit guten Nachrichten nach oben gezogen (z.B. Mobilcom Anfang März) oder im Fall von transtec durch Fehlinformationen gedrückt. Das ist geschehen: In der Quartalsberichterstattung gab das Unternehmen folgende Ergebnisse bekannt: Jahresüberschuß 1. Quartal 2000: Verlust 564 TDM 1. Quartal 1999: Gewinn 965 TDM Für das erste Quartal geplante Auslieferungsaufträge sollen auf spätere Termine verschoben werden. Dadurch erhöhte sich der Lagerbestand überdurchschnittlich, was zu dem Minus führte. Die Nachrichtenagentur dpa-AFX machte daraus eine Nachricht, daß sich der Verlust im ersten Quartal verringert hätte (Headline: "Transtec verringert Verlust im Q1 auf 0,6 Mio Euro"). Der zuständige Redakteur war der Meinung, daß transtec im ersten Quartal 1999 Verluste gemacht hatte, anstatt eines Gewinns von 965 TDM. "Wall Street" Online dazu, den dpa-AFX-Bericht falsch wiederholend: Umsatz gesteigert -Fehlbetrag verringert. Die Headlines wiederholten sich mehrfach in der Yahoo-Börsenberichterstattung, so daß Anleger den Eindruck gewannen, daß das Unternehmen in der Vergangenheit schlecht gewirtschaftet haben muß - insbesondere deshalb, weil auf die Situation der bevorstehenden Auslieferungen nicht eingegangen wurde. Folge: Die Aktie fiel um rund 9 Prozent. Tatsächlich gibt es aber nur einen "roll out-Effekt" in der Bilanz, in dem die Aufträge in den nächsten Monaten abgewickelt werden. Läuft alles planmäßig, wird transtec voraussichtlich im nächsten Quartal einen außerordentlichen Zuwachs verbuchen: 1. deutlich verringerte Lagerbestände 2. erhöhter Umsatz Darin stecken zwar Risiken, wenn die Aufträge wider Erwarten storniert werden. Aber viel bessere Chancen gibt es in den Zeiten einer Kursschwäche: Wir halten, wie in unseren Berichten bereits beschrieben, den Vorstand für glaubwürdig und seriös genug, daß er beurteilen kann, ob er die Aufträge tatsächlich erfolgreich abwickeln wird. Er schreibt: "Der Umsatz war in den ersten beiden Monaten teilweise noch von der Kaufzurückhaltung aufgrund der Sondersituation-Jahr 2000 betroffen. Zudem haben sich Ausliefertermine einiger Projekte, die bereits Ende letzten und Anfang diesen Jahres gewonnen wurden, nach Kundenwunsch auf spätere Termine verschoben. Der Roll Out dieser Aufträge erfolgt in den kommenden Monaten. Diese Situation schlägt sich im hohen Auftragsbestand von 11,7 Millionen Euro nieder, der sich gegenüber dem Vorjahr (6,0 Millionen Euro) verdoppelt hat. Dementsprechend erhöhte sich auch der Lagerbestand." Wir halten transtec weiterhin für ein aussichtsreiches Investment. |
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TRENDS! - Bericht vom 31.03.2000 |
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Internet-Zäsur: Lockheed Martin steigt trotzdem; transtec AG vor einschneidenden Veränderungen, ein neuer Wachstumszyklus beginnt Die Chancen für den Turnaround der Luft- und Raumfahrttechnologieschmiede Lockheed Martin sind gestiegen: Wenn die Aktie um 2 USD weiterklettert, würde sie eine charttechnisch bedeutsame Hürde überspringen. Über 22 USD wäre die Bodenbildung mit einem Kaufsignal beendet. Kursverlauf der letzten 12 Monate Angesichts fallender Kurse der Internet-Blue Chips ist der Grund für den jüngsten Anstieg bei Lockheed Martin fast als kurios anzusehen. Ausgerechnet eine neue Internet-Plattform beflügelte die Phantasie der Börsianer. Die drei größten US Luft- und Raumfahrtkonzerne Boeing, Lockheed Martin und Raytheon wollen zusammen mit der britischen BAE Systems einen elektronischen Marktplatz einrichten. Geplant ist eine gemeinsame Handelsplattform im Bereich der Luft-Raumfahrt und Rüstungsindustrie. Bericht der Nachrichtenagentur dpa vom 28.03.2000 Die Börse honoriert die Pläne. Ähnliche Verlautbarungen der Automobilindustrie wurden ebenfalls begrüßt. Es zeichnet sich dadurch ein neuer Trend ab: Internet-Geschäfte, die auf ein großes Publikum angewiesen sind (z.B. die Lycos-Suchmaschine, deren Europa-Emission ein Flop war) und sich überwiegend durch Werbung finanzieren, sinken in der Gunst der Anleger. Der Zusatznutzen für Betreiber und Benutzer des Internet-Geschäfts tritt stärker in den Vordergrund. Dabei dürften insbesondere die Firmen einen Vorteil haben, die auf einen bereits bestehenden Kundenkreis bauen können. Das gilt auch für transtec, unserer einzigen Musterdepot-Aktie vom Neuen Markt. Das Unternehmen kann mit seinem geplanten "Virtual Warehouse" bestehende Kundenverbindungen europaweit nutzen. Die Vorteile für Unternehmen und Kunden: * Kosteneinsparungen im Vertrieb und Einkauf. * Schnelle Reaktionszeiten bei Sonderaktionen und Ausschreibungen. * Die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen transtec und und seinen Kunden funktioniert bereits. Dadurch hat das Unternehmen bedeutend geringere Werbeaufwendungen als Internet-Gründungen, die bei "null" anfangen müssen. Die Schwelle der Kundenakzeptanz ist niedrig: Der Kunde weiß die Qualität der Dienstleistungen und Produkte zu schätzen und kann Internet-Bestellungen im Vertrauen auf langjährige Zusammenarbeit tätigen. Daß die transtec-Aktie in den vergangenen Tagen unter Druck geriet, liegt an den jüngsten Unternehmensmeldungen, die auf den ersten Blick keine guten Nachrichten enthalten: * Statt ursprünglich geplanter 5,9 Mio EUR peilt das Unternehmen für das laufende Geschäftsjahr lediglich 2,5 Mio EUR an. * Wegen des erheblichen Ausbaus der Mitarbeiterzahl geht das Unternehmen zusätzliche Kostenrisiken ein. * Das "Virtual Warehouse" von transtec geht im Nachrichtenstrom der Internet-Industrie vollkommen unter. Angesichts zahlreicher Meldungen über Shop-Gründungen und Internet-Plattformen anderer Firmen sind die transtec-Aktivitäten für etliche Marktteilnehmer nichts Besonderes. Wir geben dem Unternehmen gute Chancen: * Es bestehen bereits europaweite Vertriebsstrukturen. Das Internet-Kaufhaus ist eine herausragende Ergänzung des alten Handelskonzeptes. * transtech arbeitet bei den Vorlieferanten bereits mit namhaften Firmen wie Computer 2000 und Actebis zusammen. * Einbindungen in Warenwirtschaftssysteme der Kunden: In den Beschaffungsprogrammen bei SAP ist transtec bereits eingebunden. Weitere Systemeinbindungen, z.B. in Oracle-Programme, sind geplant. * Das transtec-Kerngeschäft, die Produktion von Computerkomponenten (Geschäftsanteil 53 %), soll im laufenden Geschäftsjahr um 20 bis 30 Prozent wachsen. Wenn das Unternehmen die Gewinnprognose für 2000 reduziert, geschieht das vorausschauend und mit Rücksicht die neuen Kostenfaktoren. Der Vorstand und Firmengründer Bernhard Bruscha steigerte in den vergangenen Jahren kontinuierlich die Geschäftsergebnisse. Wir bringen ihm als "Musterdepot-Aktionäre" Vertrauen entgegen: Seine Pläne im Umfeld einer erstarkten europäischen Konjunktur dürften erfolgreich verlaufen, wenn er wie bisher keine entscheidenden Fehler begeht. Die Basis dafür legte er in der 20jährigen Unternehmensgeschichte. In unserer Startanalyse vom 28.02.2000 verwiesen wir auf einen bevorstehenden Wachstumszyklus, den wir mit astrologischen Mitteln berechneten. Die neuen Pläne im Internet, von denen wir damals noch nichts wußten, sind ein entscheidender Schritt in diese Richtung. |
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TRENDS! - Bericht vom 28.03.2000., 08.00 Uhr |
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Transtec - Ad hoc: Das Unternehmen meldete trotz erheblicher Aufstockung der Mitarbeiter (von 247 auf 350) einen um 19,6 Prozent gestiegenen Jahresüberschuß (Umsatzzuwachs 22,7 Prozent). Weitere Eckdaten: Gewinn je Aktie steigt von 1,13 auf 1,19 EUR. Dividendenerhöhung um 7,1 % auf 0,60 EUR, Eigenkapitalquote 45,7 Prozent, weiterer Ausbau des "Virtual Warehouse" mit 25.000 IT-Produkten für B2B-Kunden. |
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TRENDS! - Bericht vom 23.03.2000 |
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Solche Investments machen Spaß: Gegen den Abwärtstrend am Neuen Markt generierte die Aktie heute ein charttechnisches Kaufsignal. Mit steigendem Umsatz übersprangen die Notierungen die obere Begrenzung des seit Januar 2000 bestehenden Konsolidierungsdreiecks. Die Marktteilnehmer entdecken bei transtec reichlich Substanz. Oberhalb von 57 EUR ist der Weg nach oben frei. |
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TRENDS! - Bericht vom 28.02.2000., 12.05 Uhr |
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Was uns bewegte, die Aktien von transtec zu ordern. * Übertreibung zur Börsenemission im April 1998 wurde in mehrmonatiger Konsolidierung korrigiert. * Ausgiebige Bodenbildung im Bereich 30/40 EUR. * Börse reagierte auf positive Nachrichten mit steigenden Notierungen bei gleichzeitig steigendem Umsatzvolumen = positive Markttechnik. * Die Aktie ist im Rahmen der allgemeinen Internet-Euphorie nicht heißgelaufen und hat in einer möglichen Konsolidierungsphase des Internet- und Telekom-Sektors kaum Rückschlagspotential. * Astrologie: Der bremsende Uranus/Saturn-Zyklus endete für transtec im Februar 2000. Das Unternehmen kann mit einem neuen Wachstumszyklus beginnen. * Profitiert von neuen Trends und Wissensgebieten und vom allgemeinen Wirtschaftlichen Aufschwung in Europa. Analyse vom 29.12.1999. * Langjährige Erfahrungen bei "B2B": Ausschließliches Firmenkundengeschäft. * Intensive Nutzung des Internet als Vertriebskanal; übersichtliche Produktpräsentation, umfassende Datenbank, transparente Darstellung des Unternehmens. * Positive Berichterstattung über transtec-Produkte in der Fachpresse. * Konstante Wachstumsraten in den vergangenen Jahren bei Umsatz und Gewinn. * Prognose des Vorstands: Umsatzverdoppelung bis 2002 geplant. Im Gegensatz zu anderen frisch gegründeten Unternehmen kann die bereits seit 1980 bestehende transtec AG besser abschätzen, wohin sich ihr Geschäft bewegen wird. Prognosen sollten zwar regelmäßig kritisch betrachtet werden. Aber das Ausfallrisiko reduziert sich bei langjährig solide geführten Unternehmen. Wichtig dabei: Für 1999 irrte der Vorstand wegen Zulieferengpässen, z.B. w.g. Erdbeben in Taiwan, und wegen erhöhter Aufwendungen bei der Integration gekaufter ausländischer Unternehmen. Die Börse nahm diese Risiken bereits mit Abschlägen vorweg. * Unternehmen mit internationaler Ausrichtung des Geschäfts, profitiert vom europäischen Binnenmarkt und unterschiedlichen Konjunktur-Verläufen der Länder. * Profitiert vom wirtschaftlichen Aufschwung in Europa w.g. Investitionen der Unternehmen im Computer- und Telekommunikationsbereich. Löst Europa die USA als Lokomotive der Weltwirtschaft ab, dürfte transtec erheblich davon profitieren. Termine: * 09.03.2000 - Dresdner Kleinwort Benson Pan European IT Conference in Berlin: Analystenpräsentation * 28.03.2000 - Bilanzpressekonferenz in Stuttgart: Ort: Haus der Wirtschaft Das Computerunternehmen hat gute Chancen, die Konsolidierungsphase erfolgreich abzuschließen. Sollte die Aktie über 58 EUR steigen, wäre das ein Kaufsignal, und der weitere Ausbau der Position wäre dann erwägenswert. Stop Loss 43 EUR. |