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TRENDS! Bericht vom 29.12.1999 Grundsatzanalysen und Kommentare zum Börsengeschehen Hier finden Sie: Astrologische Wendepunkte mit geschichtlichem Rückblick. Weiterentwicklung von Gesellschaft und Wirtschaft auf hohem Niveau. Eine neue Entwicklungsstufe kann die Märkte weiter klettern lassen. |
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TRENDS! - Grundsatzanalyse vom 29.12.1999 |
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Die Grafiken zeigen Wendepunkte in der Vergangenheit. Der DAX betrat jeweils nach den astrologischen Ereignissen Neuland. Dargestellt werden alle Konstellationen aus Mondknoten, Neptun und Sonne. Weil es sich dabei um sehr seltene Konstellationen handelt, räumen wir Ihnen eine Schlüsselstellung innerhalb der Börsenzyklen ein. Die tatsächlichen Ereignisse bestätigen das: * 1966 erreichte der DAX einen langjährigen Tiefpunkt. * 1983 ging die Börse mit dem Ausbruch aus dem 20jährigen Seitwärtstrend in ein neues Zeitalter. * Anfang 2000 wird wieder ein derartiger Wendepunkt erreicht. Setzt sich der Aufwärtstrend explosionsartig fort oder droht eine Zäsur? Erläuterungen Der Mondknoten ist kein Planet. Er ist der Schnittpunkt des Mondes mit der Sonnenbahn. In der Astrologie zeigt er den 1. Schritt in der Entwicklung und ist gleichzeitig als Korrekturpunkt für eine fortlaufende Entwicklung anzusehen. Einen der wesentlichsten Korrekturpunkte in der Geschichte erlebte Deutschland im Oktober 1949: Vor rund 50 Jahren wurde Konrad Adenauer als Bundeskanzler gewählt. Die Ereignisse zu dieser Zeit leiteten das"deutsche Wirtschaftswunder" ein. So kletterte der FAZ-Aktienindex in den anschließenden Jahren um 1.240 Prozent (1950 - 1960). Sie können sich vorstellen, warum wir ausgerechnet dieses Datum auswählten: Auch im Oktober/November 1949 gab es einen der seltenen Neptun/Mondknoten-Oppositionen. Wenn Neptun in der Astrologie ins Spiel kommt, geht es um Visionen. Die Formel von der "Leichtigkeit des Seins" trifft auf Aspekte mit Neptun zu. So startete die Hausse Ende Oktober 1999 mit einem Neptun/Sonne-Aspekt. Phantasievolle Zukunftsausblicke sind für die Entwicklung von Produkten und für Unternehmensgründungen wichtig. Wer aussichtsreiche Märkte vor Augen hat bevor sie von anderen Investoren entdeckt werden, gewinnt. Wer allerdings zu leichtfertig eine Entwicklung vorantreibt, läuft Gefahr, von der Realität auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt zu werden. In solchen Fällen kommt es zu heftigen und vielleicht auch unerwarteten Rückschlägen. Wir haben für alle drei Neptun/Mondknoten-Oppositionen seit dem Krieg die Bestätigung, daß jeweils ein "Umkehrpunkt" in den Köpfen der Menschen, der Politik, der Wirtschaft erreicht wurde. Die Umwälzungsprozesse geschahen dabei aber nicht schlagartig, sondern auch im Rahmen einer Konsolidierung (1966). Aber jedesmal folgte ein langjähriger Aufwärtstrend - oder wie es in diesen Tagen immer häufiger formuliert wurde: ein neues Zeitalter. Angesichts der bisherigen Kurssteigerungen stellt sich die Frage, ob wir diesmal entgegengesetzt der bisherigen Erfahrungen einen Umkehrpunkt nach unten erleben werden. Schauen Sie sich noch einmal die DAX-Grafik an (oben), die wir im logarithmischen Maßstab erstellten: Die Kurssteigerungen seit Mitte der 90er Jahre waren gar nicht so stark. Im Vergleich zu den Jahrzehnten vorher verliefen die Ausschläge nach oben vergleichsweise harmlos. Aus charttechnischer Sicht läßt sich sogar eine "Konsolidierung auf hohem Niveau" herauslesen. Daran könnte sich ein schneller Anstieg bis weit über 10.000 Punkte anschließen. Der DOW JONES könnte dann bei 20.000 Punkte stehen (Ende 2000/Anfang 2001). Sie werden berechtigterweise anmerken, daß drei Treffer, selbst wenn sie hintereinander als Reihe auftreten, aus statistischer Sicht noch als "Zufall" gelten. Deshalb haben wir noch einen weiteren "Zufall" für Sie. Wir gehen in der Zeitreihe weiter rückwärts und stoßen bei der nächsten Neptun/Mondknoten-Opposition auf das Jahr 1932: Auch damals gab es einen Neptun/Mondknotenumkehrpunkt. Sie erinnern sich: Der DOW JONES notierte auf dem Höhepunkt der Weltwirtschaftskrise bei rund 45 Punkten - und das war 1932. Es dauerte nur 5 Jahre, um ihn wieder auf 180 Punkte klettern zu lassen. Daß in Europa ein neues, allerdings größtenteils sehr trauriges Kapitel aufgeschlagen wurde, gehört ebenfalls zur Geschichte. Wir befinden uns heute ebenfalls in vielen Bereichen in einer Krisensituation (z.B. Rußland, lokale Kriege, Schuldenproblem, Umwelt- und Naturkatastrophen, Konkurse, Arbeitslosigkeit, Wohlstandsgefälle, organisiertes Verbrechen, Aids). Was uns von der damaligen Entwicklung unterscheidet: Wir starten heute auf einem bedeutend höheren Niveau der Evolution - mit allen Stärken und Schwächen. ** ** Wenn nun zu Beginn des neuen Jahrtausends wieder ein "Umkehrpunkt" bevorsteht, dürfen wir vermutlich zuversichtlicher in die Zukunft schauen, als es uns die alten Fesseln der 80er und 90er Jahre glauben lassen wollen - zumindest, was die Macht des Kapitals und der Börsen angeht. * Der Trend neuer Technologien und Wissensgebiete ist vorgezeichnet und bietet der Wirtschaft vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten (z.B. Weltraum, Gen- und Biotechnik, Informationsübertragung, Transport, Unterhaltung). * Lähmende, politisch gewollte militärische Auseinandersetzungen, wie wir sie in den ersten 70 Jahren dieses Jahrhunderts erlebten, gelten als Relikt der Vergangenheit. Diktatorische Führer stürzen und werden zunehmend durch kooperative Regierungsysteme ersetzt. * Staatsinteressen der ehemals verfeindeten Machtblöcke vereinigen sich. Die Chancen für ein viele Jahre dauerndes, friedliches und weltüberspannendes Netzwerk des wirtschaftlichen Handelns ist an der Schwelle zum nächsten Jahrtausend so günstig wie noch nie. Erinnern Sie sich noch an die Prophezeihungen des Nostradamus (herumgereicht zur Sonnenfinsternis), der den Aufzug eines Schreckenskönigs und den Weltuntergang heraufbeschwor? Ein Funke Wahrheit ist vielleicht dran: Die Macht des Geldes regiert die Welt. Für einige Menschen ist der Verlust der alten Werte und der "Kriegszug des Kapitalismus" ein Weltuntergang - insbesondere aus Sicht des Mittelalters. Wer als außenstehender Beobachter Börsengewinne mit unmoralischen Geschäften gleichsetzt (auch das gibt es heute noch), findet sich bei Nostradamus wieder. ** ** Aber die aktuelle Momentaufnahme zeigt uns tatsächlich in bestimmten Bereichen Überzeichnungen und Fehlentwicklungen auf (z.B. an der Nasdaq), die noch vor dem "Sprung ins neue Zeitalter" bereinigt werden müßten. Auch das erlebten wir schon einmal: 1966/1967 "sorgte" eine Uranus/Saturn-Konstellation für die notwendige Korrektur an den Börsen (der DOW JONES verlor damals rund 25 Prozent). Das steht uns in den nächsten Monaten erst noch bevor. Insbesondere die überhitzten Aktienbörsen könnten deshalb in der ersten Hälfte des kommenden Jahres stark unter Druck geraten. Wir werden berichten. |